Sendung über Integrationskurse in rbb

Der rbb 24 berichtet in seiner Sendung über Fälle von Betrug in Integrationskursen, über Fehlverhalten von einigen Teilnehmer*innen und über bei einigen Trägern herrschende Abzocker-Mentalität.

Eine Dozentin berichtete dem Sender: „Es ging nur ums Geld und dabei wurde auch betrogen.“ Sie sei von der Schulleitung aufgefordert worden, auch für Unterrichtsstunden zu unterschreiben, die sie nicht gehalten habe. Das habe sie gemacht, aus Angst, ihren Job zu verlieren. Zum Teil seien Kursteilnehmer auf Listen abgerechnet worden, die schon längst abgebrochen oder die Schule gewechselt hatten.“ Weiterlesen

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Frist ist Frust – Entfristungspakt an Hochschulen

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Bei der Kampagne „Frist ist Frust“ geht es um den Hochschulpakt zur Finanzierung der Hochschulen durch dem Bund. Immer noch sind neun von zehn Arbeitsverträgen im akademischen Mittelbau an deutschen Hochschulen befristet. Über die Hälfte hat eine Laufzeit von nicht einmal einem Jahr.  Unter dem Motto „Frist ist Frust“ steht eine Kampagne, die GEW, ver.di und das Netzwerk von Mittelbauinitiativen „Netzwerk für Gute Arbeit in Wissenschaft“ (NgAWiss) gestartet haben. Ziel ist ein Entfristungspakt, der Dauerstellen an den Hochschulen schafft.

Hier kann eine unterstützende Petition unterschrieben werden. Weiterlesen

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8. März in Stuttgart: „fair statt prekär!“

Bei der 8. März-Demo in Stuttgart hat eine Dozentin aus dem Bereich  Integrationskurse gesprochen. Sie hat erklärt, wie das System Integrationskurse funktioniert:
Die Lehrkräfte sind nicht fest angestellt, sondern sie arbeiten als Honorarkräfte im Auftrag des Bundesinnenministeriums. Sie hat an die Forderungen der Sprachlehrkräfte aus dem Bereich Deutsch als Fremdsprache erinnert: Solange es keine feste Stellen für die Daueraufgabe im Integrationsbereich gibt, verlangen die Dozent*innen:  a) Lohnfortzahlung bei Kursausfall und bei längerer Krankheit; b) Anwartschaft auf eine Rente, von der gelebt werden kann: Die aktuellen Honorare führen zur vorprogrammierten Altersarmut; c) Beteiligung der Auftraggeber an Kranken- und Rentenversicherung; d) Entlohnung wie die anderer Lehrer*innen: Die Honorare müssen sich an der Entgeltgruppe 11 des TVöD orientieren, was 57 Euro pro Unterrichtseinheit bedeutet; f) die Umsetzung des Rechts auf bezahlten Erholungsurlaub.

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Stuttgarter Dozent*innen kämpfen ums Urlaubsentgelt

Die GEW berichtet in ihrem Beitrag „Deutschlehrkräfte machen sich für bezahlten Urlaub stark“ über eine Aktion von Stuttgarter Dozent*innen, die letzte Woche im Rahmen der Schnupperwoche an der VHS Stuttgart die Besucher über die Arbeitsbedingungen an der Volkshochschule  aufgeklärt und über den Unwillen der VHS, das den Lehrkräften gesetzlich zustehende Urlaubsentgelt zu gewähren, informiert haben . „An der VHS Stuttgart haben Deutschlehrkräfte im November 2017 Anträge auf bezahlten Erholungsurlaub gestellt. Dieses Recht steht Freiberufler*innen zu, wenn sie als „wirtschaftlich abhängig“ von einem Haupt-Auftraggeber gelten. Die Volkshochschule hat die Anträge bis heute nicht abschließend bearbeitet.“ Weiterlesen

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Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung

Wie wir berichtet haben, sind Krankenkassenbeiträge der freiwillig gesetzlich Versicherten ab 2019 näher am realen Einkommen. Darüber  sind hier weitere Informationen von  ver.di und von der GEW zu lesen. Grundsätzliches zur Gesetzlichen Krankenversicherung für Selbstständige findet ihr hier.

 

 

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Kampf zum Tarifvertrag im öffentlichen Dienst

Vor der nächsten Verhandlung für den Tarifvertrag im öffentlichen Dienst rufen die Berliner Gewerkschaften zu zwei Tagen Warnstreik am Die. 26. Februar und Mittwoch, 27. Februar auf. Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 21. Januar 2019 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), aber bis jetzt ohne Ergebnisse. Sie fordern eine Erhöhung der Tabellenentgelte von 6 Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich. Honorarlehrkräfte sind nicht im öffentlichen Dienst angestellt und vom Tarifvertrag nicht direkt betroffen. Sie arbeiten aber durchaus häufig, direkt oder indirekt, im öffentlichen Auftrag, sei es in der Integration, in der Hochschulbildung oder musikalischen Bildung. Weiterlesen

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100 Jahre Volkshochschulen

Am 12.3.2019 feiert der Deutsche Volkhochschul-Verband in Frankfurt a.M. mit einem zentralen Festakt das Jubiläum „100 Jahre Volkshochschulen“. Mit der 1919 beschlossenen Weimarer Verfassung wurde die Förderung der Erwachsenenbildung verankert. Das führte zur Gründung vieler Volkhochschulen. Anlässlich dieses Jubiläums fordern  ver.di und die GEW eine höhere Bezahlung, soziale Absicherung sowie Rechte auf Mitbestimmung für VHS-Dozentinnen und Dozenten. Weiterlesen

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Treffen von Integrationsdozentinnen mit Filiz Polat im Bundestag

Am Donnerstag 14.2. haben sich einige Berliner Dozentinnen in Integrationskursen mit der grünen Bundestagabgeordeneten Filiz Polat getroffen. Sie hält unsere Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und angemessener Bezahlung für richtig und überfällig. Zudem wurde über den Brief der „Freien Dozent*innen“ gesprochen und darüber, welche weitere Schritte notwendig sind, um die Diskussion über die Kritken an die Maßnahmen des BAMFs zu erweite

 

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Entfristungsoffensive an den hessischen Hochschulen

Es ist noch möglich, die Petition der GEW-Hessen für eine Entfristungsoffensive an den hessischen Hochschulen zu unterschreiben. Die GEW-Hessen ruft die hessischen GRÜNEN dazu auf, sich im hessischen Landtag für eine Entfristungsoffensive an den hessischen Hochschulen einzusetzen. Bereits im Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Landesregierung von 2014 haben die beiden Regierungsparteien Handlungsbedarf beim Ausmaß befristeter Beschäftigungsverhältnisse im Hochschulbereich identifiziert. Weiterlesen

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Lehrbeauftragtenvergütung an der TU-Berlin

Das Präsidium der TU-Berlin wird den Beschluss des Akademischen Senats vom 7. November 2018, auch die Vergütung für fachsprachliche Lehraufträge um jährlich 2,35 % zu erhöhen, nun doch NICHT umsetzen. Vielmehr wird die einmalige Erhöhung auf 41,- € pro SWS in der neuen Richtlinie festgeschrieben. Weiterlesen

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