Initiative „Lehrkräfte gegen Prekarität“ Leipzig

In Leipzig ist die Initiative „Lehrkräfte gegen Prekarität“ seit Anfang des Jahres aktiv, angedockt an das „Haus der Selbstständigen“. Sie sind eine Initiative von Lehrkräften, die in der Erwachsenen- und Weiterbildung tätig sind.  Sie schreiben, dass sie bei privaten und öffentlichen Bildungsträgern arbeiten und sich zusammengeschlossen haben , um gegen die prekären Arbeitsbedingungen vorzugehen. Die meisten sind solo-selbstständig, dies jedoch meist unfreiwillig, weil es kaum feste Stellen gibt. Die Solo-Selbstständigkeit bedeutet Unsicherheit und Prekarität: unvergütete Kursausfälle oder -verschiebungen, kompletter Honorarausfall bei Krankheit oder Urlaub, hohe Versicherungsbeiträge und niedrige Honorare. Grund dafür sei die Unterfinanzierung und Privatisierung der Bildungsbranche. Die Prekarität bedeutet für die Kommunen, Bildungsträger und den Bund die größte Flexibilität und den maximalen Profit.

 
 

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Hamburger Appell

Mit dem Hamburger Appell fordert die GEW die Politik auf, dringend zu handeln, um die staatlich verantwortete Weiterbildung vor dem Abgrund zu retten.  Ziel des Appells ist,  eine nachhaltige Verbesserung der Lage der Lehrenden und der Träger der staatlich verantworteten Weiterbildung, insbesondere der BAMF-finanzierten Sprach- und Integrationskurse zu erreichen. Es geht um die Arbeitsbedingungen sowohl der Honorar- als auch der prekär angestellten Lehrkräfte.

Auf der Seite der GEW ist möglich, den Appell zu unterschrieben. Weiterlesen

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Bericht aus der Vollversammlung der Berliner VHS-Dozent*innen

Dieses Jahr hat die Vollversammlung der Berliner VHS-Dozent*innen online stattgefunden. Das war am Samstag, den 07.11.2020, von 14 bis 17 Uhr. Die meisten Mitglieder der alten und neuen Vertretung – sowie André Pollmann (zuständiger ver.di-Bildungssekretär) und ein Kollege, der das Pay-Tool erstellte – waren in einem Raum bei ver.di, alle anderen Kolleg*innen waren online verbunden. Erfreulicherweise war die Teilnahme rege: zur besten Zeit (um circa 15:30 Uhr) waren 92 Kolleg*innen verbunden. Es gab keine nennenswerten technischen Pannen.

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Sendungen über Vergütung bei Schließungen und Online-Kurse

In „Campus und Karriere“ vom Sender Deutschlandsfunk wurde dieser Beitrag über die Forderungen der DaF-Lehrkäfte aus Hannover bezüglich der Vergütung bei Corona-bedingten Schließungen der Einrichtungen ausgestrahlt. Zur Protestaktion in Hannover am 15.9.2020 siehe auch hier.

Bei „Campus und Karriere“ sind auch Interviews über die online Integrationskurse und Berufssprachkurse mit dem Direktor der VHS-Friedrichhain-Kreuzberg Maik Walter und der Dozentin Olena Wehrhahn zu hören.

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Honorarerhöhungen an den Berliner Musikschulen

Der Berliner Senat hat am 23.9.2020 die Honorarerhöhungen für Musikschullehrerinnen und Musikschullehrer mitgeteilt, wie ver.di Berlin-Brandenburg berichtet. In einem ersten Schritt werden die Honorare um 15 Prozent – rückwirkend zum 1. August 2020 – auf bis zu 32 Euro angehoben. Die Koalitionsfraktionen haben klargemacht, dass sie in einem zweiten Schritt eine Erhöhung der Honorarsätze auf bis zu 35 Euro zum 1. August 2021 erwarten. Zudem forderten die Koalitionsfraktionen den Senat auf, spätestens bis zum 1. Januar 2021 die »Ausführungsvorschriften Honorare« in Kraft zu setzen. Diese sollen dann einheitliche Regelungen für die Möglichkeit einer Fortzahlung von vertraglich vereinbarten Honoraren im Pandemiefall enthalten. Die taz hat einen Artikel dazu.

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Coronaverordnung im Bundesrat bewilligt

Am Freitag 18.9.2020 hat der Bundesrat grünes Licht für die Coronaverordnung des Bundesforschungsministeriums zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz gegeben. Befristete Arbeitsverträge können nun auch nach dem 30. September und um bis zu ein Jahr verlängert werden. Jetzt sind die Hochschulen und Forschungseinrichtungen am Zug. Diese haben für eine weitestgehende Umsetzung von Gesetz und Verordnung im Sinne eines kollektiven Nachteilsausgleichs für alle befristet Beschäftigten zu sorgen.  Die GEW hatte den Bundesrat schon aufgefordert, die neue Corona-Verordnung zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) zu bewilligen.

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GEW zum Festakt der Bundesregierung „15 Jahre Integrationskurse“

Die GEW mahnt die Bundesregierung mit Blick auf den Festakt „15 Jahre Integrationskurse“, gerechte Arbeitsverhältnisse in den von ihr verantworteten Kursen der Integration zu schaffen. „Die Trägerinnen und Träger müssen in die Lage versetzt und verpflichtet werden, feste tariflich geregelte Arbeitsverhältnisse für ihre Lehrkräfte zu schaffen“, so Ansgar Klinger, Vorstandsmitglied für Berufliche Bildung und Weiterbildung beim GEW-Hauptvorstand. Hier weiter lesen.

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„Modell 5“ an der VHS-Friedrichshain-Kreuzberg zurückgezogen

Am 31.08.20 wurde an der Berliner VHS-Friedrichshain-Kreuzberg das Modell 5 in den Integrationskursen zurückgezogen: Dieses Modell sieht eine Lehrkraft in zwei Räumen vor.
Am 26.08.20 wurde in der BVV (Bezirksverordnetenversammlung)  Friedrichshain-Kreuzberg der Dringlichkeitsantrag „Respekt für die Dozent*innen an der VHS Friedrichshain-Kreuzberg – Durchführung von Deutschkursen als Bestandteil der Integration sichern!„ mit überwältigender Mehrheit angenommen. Die Initiator*innen (Linke und SPD) haben den Forderungskatalog der Dozent*innen-Vertretung, der am 19.8.20 im Bildungsausschuss der BVV vorgestellt wurde, fast vollständig übernommen. Auch die Grünen haben den Antrag unterstützt. Bis zur nächsten BVV-Sitzung am 23.09.20 muss das Bezirksamt bzw. die Bildungsstadträtin berichten, was bereits umgesetzt wurde und was nicht, und wenn nicht, begründen, warum nicht.

Über den Rückzug der „Verzichtserklärung“ an dieser VHS wurde schon berichtet.

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Corona-Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes

Die GEW fordert eine Verlängerung der Zeitverträge an den Hochschulen um ein Jahr für alle. Durch die Corona-Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes vom Mai wurde die zulässige Befristungsdauer um sechs Monate verlängert. Das Bundesforschungsministerium möchte diese Regel per Verordnung ausweiten. Der GEW geht das nicht weit genug. Die im Mai rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft getretene Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) sieht vor, dass befristete Arbeitsverträge pandemiebedingt um sechs Monate verlängert werden können. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass das Arbeitsverhältnis im Zeitraum zwischen 1. März und 30. September 2020 bestanden hat. Das BMBF plant nun eine entsprechende Verordnung vorzulegen, nach der auch Arbeitsverträge, die zwischen 1. Oktober 2020 und 31. März 2021 bestehen, um sechs Monate verlängert werden können. Arbeitsverträge, die vor dem 1. Oktober 2020 bestanden haben, sollen um zwölf Monate verlängert werden können.

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‚Gute Arbeit in der Wissenschaft‘ in Land Brandenburg

Courtesy Bastian Beilig

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
im Land Brandenburg wird es in den nächsten Jahren eine sog. strukturierten Dialogprozesse zum Thema ‚Gute Arbeit in der Wissenschaft‘ geben. Eines der Themen wird dabei die Situation der Lehrbeauftragten bzw. die Vergabemodalitäten von Lehraufträgen sein. Die Kampagne Frist-ist-Frust-Brandenburg würde gern Kontakt zu einer Initiative aufnehmen, in der sich Lehrbeauftragte im Hochschulbereich organisieren, um eine breitere, über individuelle Erfahrungen hinausgehende Einschätzungsbasis für Forderungen im Dialogprozess zu erhalten. Könntet Ihr uns weiterhelfen?
Über eine Rückmeldung in den nächsten beiden Wochen würden wir uns freuen. Bei Bedarf bitte 0331-504108 anrufen, ansonsten per mail: bbielick@uni-potsdam.de
Im Namen von Frist-ist-Frust-Brandenburg
Bernhard Bielick

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