Weiterzahlung der Honorare: Jetzt auch an der VHS Düsseldorf

Auch für die Stadt Düsseldorf wäre es eine gute Gelegenheit gewesen, bereits zu Beginn des Lockdowns im März die derzeit allgegenwärtige Rede von „Solidarität“ in praktisches Handeln umzusetzen und für die Lehrkräfte der VHS eine Honorarfortzahlung zu beschließen. Einige Städte in NRW hatten schnell erkannt, dass sie die Dozentinnen und Dozenten ihrer Volkshochschulen nicht im Regen stehen lassen durften und beschlossen – mit kleineren Unterschieden – genau dies: die Weiterzahlung der Honorare auch für durch den Lockdown ausfallende Kurse. Köln war eine dieser Städte. Diejenigen Dozentinnen und Dozenten, deren Kurse auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht nachgeholt werden können, erhielten ihre Honorare zu 60 bzw. 67 %, angelehnt an die Regelungen zum Kurzarbeitergeld. (RJ)

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Erfolge

Ergebnisse der Umfrage unter den Berliner VHS-Dozent*innen

397 Dozent*innen aus den Berliner VHS haben sich an der Umfrage zu ihrer beruflichen und sozialen Situation vom 14. bis zum 22.05.20 beteiligt. Die Zahl der Teilnehmenden ist schon ein toller Erfolg  und stellt eine breite Basis für die Auswertung dar.

Die Umfrage wurde von der Berliner Vertretung der VHS-Dozent*innen mit der Unterstützung von ver.di Berlin-Brandenburg initiiert: Vielen Dank an ver.di für die technische Realisierung, Auswertung und die inhaltliche Begleitung.

Viele Antworten auf die insgesamt 53 Fragen können in Schaubildern dargestellt werden, die hier mit kurzer Textbeschreibung zu finden sind. Daneben gab es auch 130 Seiten freie Kommentare. Gerade diese frei formulierten Antworten sind sehr wichtig, aber ihre Auswertung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.  Diese wird später in einer Langfassung veröffentlicht.

Außerdem plant die Berliner Vertretung der VHS-Dozent*innen eine Zusammenfassung der Umfrage für die Gespräche in der Politik. Die Ergebnisse werden helfen, die Argumente für eine langfristige soziale Absicherung von VHS-Dozent*innen bei den anstehenden Verhandlungen zu einer VHS-Rahmenvereinbarung zu untermauern.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Erfolge

Bessere soziale Absicherung für die Berliner VHS-Dozent*innen und Musikschullehrer*innen

Für die VHS-Dozent*innen stellt der Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses (AH) vom  4.6.2020 einen Erfolg dar. Auf seiner 60. Plenarsitzung hat das Berliner AH den Antrag „Mehr soziale Sicherheit für Volkshochschul-Dozent*innen“ angenommen, den die Koalitionsparteien eingebracht hatten. Damit fordert das Parlament den Senat auf, mit den Gewerkschaften und der Berliner Vertretung der VHS-Dozent*innen Verhandlungen zu einer Rahmenvereinbarung aufzunehmen. Ziel ist, über Honorare und soziale Absicherung zu verhandeln. Bis jetzt wird alles über Verordnungen, ein einseitiges Instrument, geregelt. Im Land Bremen ist eine Rahmenvereinbarung 2019 in Kraft getreten.

Die jetzt bewilligte Version des Antrags wurde im Vergleich zur Fassung der ersten parlamentarischen Lesung geändert: „gemäß Beschlussempfehlung des Hauptausschusses“. Damit wurde die Weiterzahlung der Honorare für laufende und geplante Kurse bis zur Eröffnung der VHS verlängert.

Auf der Webseite des rbb gibt es  in der Rubrik „Soziale Sicherheit für VHS-DozentInnen“ ein Video mit den Debatten in der Sitzung des AH vom 4.6.2020.

Die Berliner Vertretung der VHS-Dozent*innen und ver.di erwarten vom Senat, dass er noch vor der Sommerpause Sondierungsgespräche führt, damit  schnellstmöglich mit der Ausformulierung der Rahmenvereinbarung begonnen werden kann.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Erfolge

Köln: Demo von VHS-Dozierenden

Der Dozierendenrat der Kölner VHS ruft zu einer Demonstration für die VHS an diesem Freitag, dem 29.05. um 15 Uhr auf dem Neumarkt auf.   Ihre Forderungen sind:
– für angemessene Kompensationszahlungen bei mündlich und schriftlich fixierten Verträgen, die coronabedingt nicht erfüllt werden konnten;
– für die Unterstützung all derer, die nicht die Möglichkeit haben, digitale Angebote wahrzunehmen (Teilnehmende und Dozierende);
– für mehr Transparenz bei der Überführung des Präsenzunterrichts in digitale Formate und ein stärkeres Einbinden des Lehrkörpers bei dieser Aufgabe;
– für den Ausbau von Festanstellungen statt der Abwälzung von Risiken auf die Dozierenden.
Mehr dazu hier.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

BAMF-Kurse in der Lockerungsphase

Von der VHS-Pankow in Berlin bekam am 8.5.2020 eine Kollegin, die dort unterrichtet, die folgende Informationen und Hinweise, die aus einer Telefonkonferenz zwischen Trägerverbänden und BAMF stammen.

Länderspezifische Lockerungen und Vorgaben
Seit dem 04.05.2020 haben einzelne Bundesländer Volkshochschulen und privaten Bildungseinrichtungen die Wiederaufnahme des Betriebes gestattet. Damit ist grundsätzlich auch die Wiederaufnahme und Durchführung der Integrations-und Berufssprachkurse bei Einhaltung der länderspezifischen und gemeindebezogenen Verordnungen und Regelungen für Schutz und Hygiene möglich. Maßgeblich für die Wiederaufnahme der Integrationskurse sind diese Vorgaben, ein bundeseinheitliches Regelwerk des BAMF gibt es nicht. Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Corona-Krise: Soforthilfe erreicht viele Freiberufler*innen nicht

Die Main-Post befasst sich am 8.5.2020 in ihrem Beitrag „Freiberufler fallen durchs Raster“ ausführlich mit der schwierigen Lage der Freiberufler*innen in der Corona-Krise. Der Untertitel lautet „Wer als Freiberufler auf Honorarbasis seinen Lebensunterhalt verdient, hat aktuell schlechte Karten. Es gibt keine Soforthilfe, wenn die Einnahmen ausbleiben.“  Zwei DaFZ-Lehrerinnen. Monika Schmidmeier und Ann-Kathrin Mahmoud an der VHS Karlstadt (Bayern) berichten, dass sie keinen Anspruch auf die Soforthilfemaßnahmen ihres Landes haben, da diese nur für die Betriebskosten bestimmt sind; und Honorarlehrkräfte haben keine nennenswerten Betriebskosten. Dasselbe gilt für die Maßnahmen des Bundes und der meisten Länder. Das entgegengesetze Beispiel stellt Baden-Württemberg dar, wo es möglich ist, im Rahmen der Soforthilfe auch Lebenshaltungskosten geltend zu machen. In vielen anderen Fällen bleibt nur Hartz IV.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Aus der Presse

Eine Sendung über Freischaffende im Kultur- und Bildungsbereich in der Corona-Krise

Am 02.05.2020 hat sich eine Deutschlandsfunk-Sendung (im „Bildungsmagazin“, in der Reihe Campus und Karriere ) mit der Frage beschäftigt, wie Freischaffende im Kultur- und Bildungsbereich mit der Corona-Krise umgehen. An der Diskussion haben sich Sascha Rex (Referent Schwerpunkt Gesellschaftspolitik beim Deutschen Volkshochschulverband), Sarah Krispin, (freischaffende Sängerin in Berlin) sowie Lilia Felderritz (ZVA-Künstlervermittlerin an der BfA Köln). Ein Bericht dazu ist hier zu lesen.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Save the date: 6. Juni 2020, Treffen vom Netzwerk für gute Arbeit in der Wissenschaft

Das bundesweite Netzwerktreffen vom Netzwerk für gute Arbeit in der Wissenschaft, das für den 6. Juni geplant ist, wird dieses Jahr als digitale Veranstaltung stattfinden. Neben der Möglichkeit des offenen Austauschs wird es schwerpunktmäßig um die Diskussion alternativer Personalmodelle gehen. Bei Interesse freuen wir uns über eine Anmeldung bis zum 15. Mai an mail@mittelbau.net.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Petition zur Situation der Lehrbeauftragten der Berliner Hochschulen in der Corona-Krise

Auf Initiative von Professorinnen und Professoren der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) und der GEW BERLIN ist ein Offener Brief mit Forderungen zur Lehre und insbesondere zur Situation der Lehrbeauftragten der Berliner Hochschulen in der Corona-Krise veröffentlicht worden. Der Brief ist von insgesamt 31 Erstunterzeichner*innen unterschrieben worden. Ab sofort werden online Unterschriften von Unterstützer*innen hier gesammelt. Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Arbeitsbedingungen

GEW zur Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Pläne von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) zur Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) begrüßt, diese aber zugleich als unzureichend kritisiert und Nachbesserungen angemahnt.  „Die geplante Verlängerung der Höchstbefristungsdauer für befristete Arbeitsverträge in Hochschule und Forschung um sechs Monate ist ein wichtiger Schritt. Damit können die befristeten Arbeitsverträge mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verlängert werden, wenn diese durch die Corona-Krise bei ihrer Forschung und wissenschaftlichen Qualifizierung behindert werden. Statt einer Option brauchen wir jedoch einen Rechtsanspruch auf Vertragsverlängerung. Ob eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter einen Nachteilsausgleich erhält, darf nicht von der Willkür der Personalabteilung der Hochschule oder Forschungseinrichtung abhängen. Der Bundestag muss das Gesetz nachbessern“, sagte Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender und Vorstandmitglied für Hochschule und Forschung.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized