„Sichern Sie unseren Kindern eine musikalische Zukunft“

Die Rheinische Post berichtet, dass  in Mettmann die Musikschullehrer*innen, die mehr als zehn Stunden unterrichten, in Folge eines Beschlusses des Schulausschusses Verträge zum Tarif des Öffentlichen Dienstes erhalten werden. Die Stadt wird diese Lösung künftig jährlich 10.000 Euro mehr als bisher kosten. Die Lehrer*innen aber, die an der Musikschule Mettmann zehn Stunden und weniger unterrichten, werden künftig als Honorarkräfte bezahlt. Die Dozent*innen befürchten, dass die Stadt Musikschullehrkräfte künftig nur noch unter zehn Stunden arbeiten lassen wird. Zuden sehen sie in dem Beschluss eine mangelnde Wertschätzung ihres Engagements, das oft über die vereinbarte Stundenzahl hinausgehe: „Viele meiner Schüler*innen werden Kandidaten im Wettbewerb ,Jugend musiziert’“, berichtete eine Lehrerin. Sie sei enttäuscht, dass ihre Arbeit nun nicht gewürdigt werde. Weiterlesen

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Kundgebung der Integrationsdozent*innen am 20. Juni 2019

Foto von Paul Walsch

Die Gruppe Freie Dozent*innen Berlin ruft alle Kolleg*innen, Kursträger und deren Mitarbeiter*innen sowie Migrant*innen- und Geflüchtetenorganisationen auf, sich an der Kundgebung am 20. Juni 2019 um 14 Uhr vor dem Bundesministerium des Inneren (Alt-Moabit 140, 10557 Berlin, in der Nähe vom Hauptbahnhof) zu beteiligen. Hier ist der Aufruf für die Lehrkräfte.

Die „Freie Dozent*innen Berlin“ hat sich im Dezember 2018 mit einer scharfen Kritik der Integrationskurse am BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlingen) gewandt; hier ist der Brief zu lesen.

Am 20.6., d.h. am Weltflüchtlingstag, wird vor dem Innenministerium demonstriert. Nicht nur Dozent*innen-, sondern auch Migrant*innen- und Geflüchtetenorganisationen beteiligen sind und der Dachaufruf ist in mehreren Sprachen zu lesen. Mehr dazu. Weiterlesen

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Aktion „Frist ist Frust“ am 2.5.2019

Copyright: Kay Herschelmann

Am Vortag der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz  des Bundes und der Ländern (GWK) wurde unter dem Motto „Heraus auch zum 2. Mai – damit der Hochschulpakt ein Entfristungspakt wird!“ demonstriert. Denn dauerhafte Mittel aus den neuen Pakten bedeuten aus Sicht des Bündnisses zwischen „Netzwerk guter Arbeit in der Wissenschaft“, ver.di und GEW, dass Dauerstellen jetzt konkret möglich sind. Während eines Kamingesprächs der Verantwortlichen hat das Bündnis mit rund hundert wütenden und lauten Teilnehmenden demonstriert, weil es außerhalb ihres Kaminzimmers bereits lange sehr unbequem ist. Eindrucksvoll war die Menschen- und Vertragskette aus unseren Kettenverträgen und die Verlesung von ausgewählten Kommentaren zur Petition. Mehr dazu hier, hier und hier. Weiterlesen

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ARD-Mittagsmagazin über die prekäre Lage der VHS-Dozent*innen

Das ARD-Mittagsmagazin befasst sich in seinem Beitrag  „Bildung zum Schnäppchenpreis“ nicht nur mit dem 100-Jahre-Jubiläum der VHS, sondern auch mit der prekären Lage der VHS-Dozent*innen.  Im ersten Teil kommt Ulrike Pfeifer, eine Leipziger DaF-Kollegin und Mitglied des Bündnisses DaF-DaZ-Lehrkräfte zu Wort. Sie weist auf das sehr niedrige Einkommen der Lehrkräfte hin, von dem sich kaum leben lasse. Um dies zu kompensieren seien viel Kolleg*innen gezwungen, bis zu Unterrichtsstunden zu geben, was aber gesundheitlich nicht lange gut gehen könne. Die Kollegin betonte auch, dass die meisten Kolleg*innen im Ruhestand auf die Grundsicherung angewiesen sein würden. „Wir helfen bei der Integration, sind aber selbst sozial nicht integriert, Das ist bitter.“ fasst die Kollegin zusammen. Weiterlesen

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Dritte Aktion der VHS-Dozent*innen und der freien Musiklehrkräfte in Berlin

„Bildung ist kein Hobby“ war einer der Slogans bei der  musikalischen Protest am 3. Mai 2019 vor der Berliner Senatsverwaltung für Finanzen. Die Berliner Musikschul- und Volkshochschullehrer*innen fordern seit langem einen Tarifvertrag für die arbeitsnehmerähnlichen Mitarbeiter*innen und angemessene Honorare für alle. Vor rund zwei Jahren wurden Verbesserungen bei der Sozialversicherung bereits vom Abgeordnetenhaus beschlossen, aber bis heute nicht umgesetzt. Bei der 3. Unterrichtsstunde für den Berliner Finanzsenator Kollatz war auch das Team von ver.di TV da. Sie haben eine gelungene Dokumentation der aktuellen Situation und der Forderungen gefilmt: https://www.verdi.de/verditv?mivstoredata=5c81641439YToyOntzOjc6ImNtZF92aWQiO2k6MTMzMDE4MTtzOjExOiJjbWRfZXhlY3V0ZSI7aToxO30%2C

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Konferenz der Integrationsminister*innen und Senator*innen

In Berlin hat am 11. und 12. April 2019 die 14. Konferenz der Integrationsminister*innen und Senator*innen der Länder stattgefunden. Wie aus der Presseerklärung hervorgeht, fordern die Länder die Beibehaltung der Flüchtlingsfinanzierung durch den Bund, eine Reform der Sprachförderung und eine bessere Arbeitsmarktintegration für Bürger*innen aus der Europäischen Union. Für die Dozent*innen ist die Forderung der Länder nach einer Neustrukturierung der Sprachförderung für Eingewanderte besonders interessant. Leider ist aber in der Presseerklärung am Ende der Konferenz kein Wort über die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte zu finden. Weiterlesen

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Aufruf vom Netzwerk guter Arbeit in der Wissenschaft: Heraus zum 2. Mai

Das Netzwerk guter Arbeit in der Wissenschaft ruft  zur Demonstration mit Kundgebung am Vortag der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) und als Auftakt des bundesweiten NGAWiss-Netzwerktreffens auf:  am 2. Mai um 13.30 Uhr vor dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, Kapelle-Ufer 1, 10117 Berlin (Nähe Hauptbahnhof).

Wir haben nichts zu verlieren als unsere Kettenverträge! Weiterlesen

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Fachtagung „Deutsch lernen, Teilhabe ermöglichen“

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) haben am 10. April 2019 in Berlin die Fachtagung „Deutsch lernen, Teilhabe ermöglichen“ organisiert. Nach der Begrüßung gab es vier Diskussionsblöcke, die von der rbb-Journalistin Elisabetta Gaddoni moderiert wurden. Anwesend waren circa fünfzig Leute, darunter viele aus anderen Bundesländern. In jedem Block hielten zwei bis vier Expert*innen einen kleinen Vortrag und dann hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Trotz dieser eintönigen Struktur war die Tagung spannend, zum einen, weil die Expert*innen kompetent waren, und zum anderen, weil das Spektrum der behandelten Themen breit war. Weiterlesen

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2. Unterrichtsstunde für den Berliner Finanzsenator

Copyright von Polentz

„Berlin, Berlin du armes Kind – schau wie weit wir gekommen sind …“ – Am 12.4.2019 fand die 2. Unterrichtsstunde für den Berliner Finanzsenator Kollatz statt. Die Musikschullehrer*innen und VHS-Dozent*innen wollen angemessene Honorare und eine soziale Absicherung. Sie fordern gute Arbeit im öffentlichen Dienst, aber da ist noch sehr viel Luft nach oben.

Am 3. Mai findet die 3. Unterrichtstunde statt, um  10:00 Uhr, wieder  beim Finanzsenator in der Klosterstraße 59. Weiterlesen

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Altersversorgungspflicht für Selbstständige

Alle Selbstständigen sollen nach der Auffassung des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil privat oder über die gesetzliche Rentenversicherung für das Alter vorsorgen. Im Mai will er einen Gesetzentwurf zur Einbeziehung der Selbstständigen in das System der Alterssicherung vorlegen. Laut Heil gibt es rund drei Millionen Selbstständige, die im Alter nicht abgesichert sind. Honorarlehrkräfte gehören zu den Selbstständige, die schon heute verpflichtet sind, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Wegen der niedrigen Honorare erreichen aber viele Honorarlehrkräfte das Niveau der Grundsicherung nicht. Andere zahlen trotz Pflicht die Rentenbeiträge nicht, weil sie es sich nicht leisten können. Weiterlesen

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