Eine Petition aus Berlin

MEDION Digital CameraPetition: http://www.thepetitionsite.com/736/972/556/gerechte-bezahlung-und-berufliche-perspektiven-f%C3%BCr-lehrbeauftragte-an-berliner-hochschulen/

Die neue Berliner Regierungskoalition hat sich in ihrer Koalitionsvereinbarung zum Ziel gesetzt, „einen Paradigmenwechsel in der Personalpolitik an den
Berliner Hochschulen einzuleiten“.
Für Daueraufgaben sollen Dauerstellen geschaffen werden. Die Mindesthonorare für Lehraufträge sollen erhöht und der Anteil der
Lehraufträge, die nicht dem Wissenstransfer aus der Praxis dienen, zugunsten regulärer Arbeitsverhältnisse gesenkt werden.
Diesen positiven Erklärungen müssen jetzt Taten folgen. Die Neuverhandlung der Hochschulverträge bietet dafür eine große Chance. Weiterlesen

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Petitionen und eine Kampagne der GEW

cheer-megaphone-clipart-black-and-white-AR-CHEER-14-R_GHier sind die Links zu zwei Petitionen, die es sich lohnt zu lesen und anzuklicken:

Petition bis 23.11.2016: Die Petition „Lehrkräfte in die Künstlersozialkasse“ von der GEW Bayern sucht noch Unterstützer*innen:

https://www.change.org/p/mitglieder-des-deutschen-bundestages-%C3%B6ffnung-der-k%C3%BCnstlersozialversicherung-f%C3%BCr-selbst%C3%A4ndige-lehrkr%C3%A4fte?tk=9pkIY1HRNMbcqACUOH1tnpyy9tNiKeXsdZGrPVVQyb4&utm_source=petition_update&utm_medium=email

Petition bis 8.12.2016: Protest gegen das Integrationsgesetz Bayern:  https://integrationsgesetz.bayern/

Die GEW startet die Kampagne „Bildung. WeiterDenken“. Geplant sind drei Aktionswochen jeweils zu den Unterthemen „Anerkennung“ (November), Inklusion (Februar) und Gute Arbeit (April).

Alle können sich beteilige: Ein Beispiel für eine einfache Beteiligung ist diese Fotoaktion der Grundschullehrkräfte: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ja-13-gute-bildung-braucht-mehr/

Eine ähnliche Fotoaktion wird es von DaF-Lehrkräften in Baden-Württemberg im Rahmen der Kampagne geben. Damit bringen wir unsere Botschaft sowohl in die Gewerkschaft als auch in die Öffentlichkeit ein. Erkundigt euch bei bei eurer GEW-AnsprechpartnerIn! Kampagnenseite: https://www.gew.de/weiter-denken/


 

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An der TU Berlin tut sich was in Sachen Lehrbeauftragte

TUB_Hauptgebaeudevon Elisabeth Seydel – Vertreterin der Lehrbeauftragten am Studienkolleg der TU – Sprecherin der Bundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten (BKSL)

In der Sitzung des Akademischen Senats der TU Berlin vom 14.09.2016 wurde mit  mehr als Zweidrittelmehrheit  folgender Beschluss gefasst: „Der akademische Senat fordert die Hochschulleitung auf, in die Hochschulvertragsverhandlungen auch das Thema Lehrbeauftragte einzubringen. Eine weitere Erhöhung der Stundenvergütungen ist erforderlich. Wir bitten die Hochschulleitung, mit der Senatsverwaltung über eine entsprechende Veränderung der Ausführungsvorschriften, die die Stundensätze festlegt, zu sprechen.“

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„Dresdner Erklärung“ der Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen

logo_bklmDie Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen verabschiedete auf ihrer Tagung am 22. und 23. Oktober 2016 in Dresden eine wichtige Erklärung, in der sie fordert, dass Mechanismen geschaffen werden, die eine soziale Sicherung aller Lehrbeauftragten an den Musikhochschulen ermöglicht:  Eine zügige Anpassung der Lehrauftragshonorare an die Bezüge vergleichbarer Festangestellter einschließlich einer fortwährenden Dynamisie rung wie im öffentlichen Dienst.
Hier ist die Presseerklärung der DOV (Deutsche Orchestervereinigung) dazu.

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Endemic use of insecure contracts in UK universities

19nov16_demoposterEine neue Studie zeigt, dass in Großbritannien 54% der Beschäftigten an Hochschulen  und 49% der Lehrenden prekäre Verträge (insecure contracts) haben; mehr dazu:

https://www.ucu.org.uk/article/8165/New-report-lays-bare-endemic-use-of-insecure-contracts-in-UK-universities

Am 19.11.16 findet ein nationalweiter Proteststag statt: Wer sich gerade in Großbritannien befindet, soll hingehen.

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Mehrwertsteuer für Honorarlehrkräfte

Die meisten von uns müssen keine Mehrwertsteuer bezahlen, da sie für Einrichtungen arbeiten, die davon befreit sind, weil sie die Teilnehmenden auf Prüfungen vorbereiten. Dazu gehören alle öffentlichen Einrichtungen und viele der privaten, nicht aber unbedingt die ausländischen Einrichtungen, die in Deutschland Kurse anbieten, wie zum Beispiel das Institut français.

einkommenuniv Weiterlesen

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Treffen von Lehrbeauftragten in Hamburg

veranstaltung_huf_17_10_2016Mit dem Vortrag zu „Lehrbeauftragte – von einer sinnvollen Ergänzung des Lehrangebotes zur Ausbeutung von Lehrnomaden“ fing am 17.10.16 das Treffen der Lehrbeauftragten in Hamburg an, zu dem  die Fachgruppe Hochschule und Forschung der GEW eingeladen hatte.  Ein Bericht über die Sitzung ist hier zu lesen.

Der einführender Vortrag wurde von Thomas Hoffmann aus der GEW-Bundesfachgruppe Hochschul-und-Forschung gehalten, der Möglichkeiten aufzeigte, die prekäre Situation anzugehen. Bei der Sitzung wurde ein Beschluss gefasst, der dem Hamburger Gewerkschaftstag der GEW am 15. November vorgelegt wird.

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Neu aus Tübingen

Tuebingen_uni_gebaeudeHier folgt auf  Englisch und Deutsch ein Bericht über die aktuellen Tätigkeiten der Lehrbeauftragten in Tübingen. Darüber wurde auf diesen Blog schon gerichtet: hier hier und hier. Vielen Dank für diesen neuen Beitrag.

Update – Adjunct Initiative Group, University of Tübingen

Over the summer break, we worked hard on outreach, almost doubling membership within the group by sending personalized e-mails to over 350 instructors who are working under the “Lehrbeauftragte“ freelance contracts. Most of the instructors we contacted were not actually adjuncts, but full-time instructors who teach under the freelance contract in addition to their full-time work. Almost all of the instructors not directly affected by these contracts voiced their support for our efforts in e-mails or over the phone. Because of overwhelming positive support from these instructors, we get the feeling that the full-time faculty at the University of Tübingen stands firmly behind our efforts to affect change in relationship to adjunct contacts. In our efforts to reach out to instructors, we have also been able to narrow our search and focus in on instructors who work exclusively as adjuncts and are directly affected by the financially difficult circumstances under which many adjuncts work. Weiterlesen

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Treffen der Bundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten am 3.9.2016

bksl_kleinEine kleine Gruppe von Sprachlehrbeauftragten aus Berlin und Tübingen hat sich am 3.9.16 in Berlin getroffen. Wir haben über die Organisationsformen, die wir uns als Sprachlehrbeauftrage wünschen, und über die Schwierigkeiten, die Kolleg*innen zu mobilisieren. Wir halten weiterhin die Organisation auf Ebene der Sprachenzentren für notwendig und werden im Sept. 2017 das nächste Treffen der BKSL halten. Mehr dazu hier

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Am Weltlehrertag: Protestaktion der Honorarlehrkräfte vor dem Brandenburger Tor

von Paula UlloaRund 100 Kolleg*innen beteiligten sich engagiert an einer kreativen Aktion in Berlin – und das, obwohl das Wetter nicht mitgespielt hat.

Aufgerufen zu der Aktion hatte ein Bündnis von Honorarkräften. Sie werden pro geleistete Unterrichtsstunde vergütet, und die Vergütung ist zwar unterschiedlich niedrig, reicht aber auf jeden Fall nicht dafür aus, um einen angemessen Lebensstandard finanzieren und für das Alter vorsorgen zu können. Deshalb fordern sie entweder eine feste Anstellung oder eine Vergütung pro Unterrichtseinheit, die äquivalent zu der von festangestellten Lehrkräften im öffentlichen Dienst ist.

Bei der Aktion machten sie deutlich, dass sie nicht länger wie Lehrkräfte zweiter Klasse behandelt werden wollen. Ihre gemeinsamen Ziele schließen an international vereinbarte Grundsätze zum Schutz von Lehrer*innen an. Sie fordern die Erfüllung der UNESCO-Standards.

Siehe: http://www.ilo.org/wcmsp5/groups/public/—ed_dialogue/—sector/documents/normativeinstrument/wcms_162034.pdf    oder:  http://tinyurl.com/jkxwseq

Über die Aktion der Honorarlehrkräfte schreibt der Sender RBB: „Der Weltlehrertag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Lehrkräfte wertschätzen, ihren Status verbessern!“. Tausende Lehrkräfte arbeiten in Berlin unter prekären Bedingungen, seien es Dozenten an Musikschulen und Volkshochschulen, in den Sprachenzentren der Hochschulen oder in den Integrationskursen für geflüchtete Menschen. Diese akademisch gebildeten Lehrkräfte müssen sich von Honorarjob zu Honorarjob hangeln, und verdienen oft nur halb so viel, wie festangestellte Lehrkräfte mit vergleichbarer Tätigkeit. Am Weltlehrertag haben betroffene Dozenten zu einem kreativen Protest gegen ihre Arbeitsbedingungen aufgerufen.“

Mehr dazu: http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20161005_1930/welt-lehrer-tag.html

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