Vorstellung der BKSL beim AKS – Marburg 28.11.2013

aksAm 28.11.13 sind wir, Sandra Vogt und Linda Guzzetti, Sprecherinnen der BKSL, nach Marburg gefahren, um bei der Ständigen Kommission des AKS (Dachverband der Sprachenzentren) die Bundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten vorzustellen. Siehe: http://www.aks-web.de/   Die meisten Mitglieder der Ständigen Kommission des AKS sind Direktor*innen von Sprachenzentren; an dieser Sitzung waren 12-15 Personen anwesend. Bei der nächsten Sitzung des AKS, Ende Februar, wird die Ständige Kommission neu gewählt.

Wir sind mit dem Ergebnis unseres anstrengenden Ausflugs zufrieden, da wir auf offene Ohren gestoßen sind und Wege des Austausches gefunden haben.

Zuerst haben wir eine Tischvorlage verteilt und die Arbeit und die Ziele der BKSL dargestellt. Dabei haben wir betont, dass wir zur Verbesserung der Situation der Lehrbeauftragten die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten brauchen.

Dabei ist uns die Zusammenarbeit mit dem AKS wichtig, weil wir glauben, dass es ein gemeinsames Interesse gibt. Die „Zweiklassenstruktur“ hat auch für die Sprachenzentren viele Nachteile: Die freien Mitarbeiter*innen wechseln oft; sie können nicht in Gestaltungsprozesse so involviert werden wie Festangestellte; es bedeutet Betreuungsaufwand, Lehrbeauftragte in ihre Arbeit einzuweisen; es fällt schwer, Qualitätsstandards zu implementieren hinsichtlich der Gestaltung von Prüfungen, der Fortbildung u.ä.

Durch die Untersuchung von AKS und FZHB (Sprachenzentrum der Uni-Bremen) über die „Vergütung der freien MitarbeiterInnen an Sprachenzentren“ vom Februar 2012 hatte der AKS schon Interesse für die Lage der Sprachlehrbeauftragten gezeigt. Wir haben angeregt, dass aus dieser Untersuchung Initiativen entstehen.

Unserer Darstellung ist eine lebendige Diskussion gefolgt, an der sich die anwesenden Direktor*innen mit der Beschreibung der Personalsituation an den eigenen Sprachenzentren und mit einer Vielfalt von Vorschlägen beteiligt haben.

Ein Grundpessimismus klag immer wieder an: „Es ist schwer, dass sich etwas ändert“, „Wenn sich etwas verbessern könnte, outsourcen die Sprachen die Hochschulleitungen an die Volkshochschulen“, „Die Rechtsabteilung verhindert die Vergütung der Teilnahme von Lehrbeauftragten an Arbeitssitzungen und der Fortbildung der Lehrbeauftragten“, etc.

Aber Aussagen waren zu hören wie: „Die Honorare um die 17 € sind nicht akzeptabel“, „Einige Tätigkeiten außerhalb des Unterrichts, u.a. die Vorbereitung, sollen vergütet werden“, „Die Lehrbeauftragten sollen wie Freiberufliche (d.h. wesentlich höher als jetzt) vergütet werden, ohne dass die Sprachenzentren das Kursangebot kürzen müssen“, „Die Anzahl der Stellen muss erhöht werden“, „Wenn Verhandlungen geführt werden, müssen wir als Leiter*innen mit am Verhandlungstisch sitzen“, „Lehrbeauftragten, die sich engagieren, sollten wir versichern, dass es keine negativen Konsequenzen für sie geben wird.“ etc.

Zum Schluss haben wir gemeinsam festgelegt:

1) Das Treffen der Ständigen Kommission des AKS und der BKSL soll regelmäßig/jährlich wiederholt werden,

2) Die Ständige Kommission wird den Mitgliedern (= Sprachenzentren) empfehlen, den Austausch auf der lokalen sowie Bundesebene zu begünstigen. Dies betrifft das Weiterleiten unserer E-Mails als auch die Besprechungen vor Ort.

Auf die zu wählende Ständige Kommission wurden die Entscheidungen über die folgenden, für uns wichtigen Themen verwiesen:

–        Gründung einer AG für Personalfragen

–         Erarbeitung bzw. Verallgemeinerung von bereits existierenden Mindeststandards und deren Umsetzung.

Wir werden den Kontakt mit dem AKS weiter pflegen und sind gespannt auf das Treffen mit der nächsten Ständigen Kommission.

 Sandra Vogt und Linda Guzzetti, 5.12.13

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