Eine Entgelterhöhung an der FU-Berlin

logo-fuAm 23.9.2014 haben die Lehrbeauftragten und Mitarbeiter*innen am Sprachenzentrum der FU-Berlin, von der Direktorin des SZ die Nachrichten erhalten, dass die Uni-Leitung „einer Erhöhung der Lehrauftragsentgelte für das Sprachenzentrum zugestimmt hat.
Die Entgelte werden in drei Schritten um jeweils einen Euro erhöht:
Zum 1.4.2015  auf 26 Euro pro Lehrveranstaltungsstunde
Zum 1.4.2016 auf 27 Euro
Zum 1.4.2017 auf 28 Euro“

Im Januar 2013 hatten die Lehrbeauftragten eine Erhöhung auf 35 Euro, die Vergütung der Korrekturen und der Teilnahme an den  Organisationstreffen der Sprachbereiche etc. gefordert.

Die Erhöhung, die wir jetzt bekommen, ist gering und die Staffelung lang.  Die erste Erhöhung des Entgelts für die  Lehrbeauftragten am Sprachenzentrum nach 2009 wird 2015 in Kraft treten: sechs Jahre später, ein Euro pro Unterrichtseinheit.

Damit wird die FU noch mindestens für die nächsten drei Jahre die Berliner Hochschule bleiben, die die Lehrbeauftragten am schlechtesten vergütet.

Die jetzt beschlossene Erhöhung des Entgelts ist weit von einer Lösung des Problems der prekären Arbeit in den öffentlichen Einrichtungen entfernt.

Sie stellt in meinen Augen trotzdem  ein Zeichen von gutem Willen seitens des Präsidiums der FU gegenüber uns Lehrbeauftragten am Sprachenzentrum dar.  Auch aus diesem Grund ist sie erfreulich.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Erfolge, Honorar

Eine Antwort zu “Eine Entgelterhöhung an der FU-Berlin

  1. R.Haala@web.de

    26 € sind eine Schande!!! Selbst 35 €!
    Angemessen wären mindestens:
    „TVöD 13 ist die häufigste Entgeltgruppe für Uniabsolventen mit Diplom oder Master. Das Einstiegsgehalt liegt bei 3.186 €.

    Stufe 1 (Neueinstellung)
    3.271 €
    Stufe 2 (nach 1 Jahr)
    3.630 €
    Stufe 3 (nach 3 Jahren)
    3.824 €
    Stufe 4 (nach 6 Jahren)
    4.200 €
    Stufe 5 (nach 10 Jahren)
    4.720 €
    Stufe 6 (nach 15 Jahren)

    Tabelle gültig ab 01.01.2013. Angegeben sind die Monatsentgelte, abgerundet auf volle Euro.
    Datum: 08/13
    Quelle: oeffentlicher-dienst.info“, inzwischen gab es eine Gehaltserhöhung!

    Klingelt`s? Gehalt nicht Honorar!

    Vorteile: sozialversichert mit (verstecktem) Arbeitgeber_innen-Anteil, vollkommene Absicherung im Krankheitsfall, angemessener Renten- und ALG I-Anspruch, evt. Sonderzahlungen wie Weihnachts- und zusätzliches Urlaubsgeld.

    Viel Erfolg!
    Mit solidarischen Grüßen
    Roswitha Haala

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