Gute Arbeit an US-Amerikanischen Universitäten?

Kreckel_2008In Deutschland denkt man*frau oft, dass die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen im Ausland besser sind als bei uns.  Angesichts der Verträge mit extrem kurzen Befristungen und der schlecht vergüteten Lehraufträge, die wir haben, stimmt es. Das Schema aus der Untersuchung von Kreckel u.a. von 2008 zeigt es eindeutig.

Aber Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen an den Universitäten sind ausgerechnet aus den USA zu verzeichnen, wo wir die besten Arbeitsbedingungen annehmen.

Dort hat sich die  Situation in den letzten Jahren für die Lehrbeauftragten und für die wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen deutlich verschlechtert. Das geht aus einem Interview in der Ausgabe 4-5 von 2015 im „Magazin Mitbestimmung“ der Hans-Böckler-Stiftung hervor: http://www.boeckler.de/54037_54052.htm

Der Neurowissenschaftler Günter K. H. Zupanc  spricht über die Karrierenwege in Deutschland und in den USA und warnt vor der Illusion: „Auf der anderen Seite wird das Gras schon grüner sein.“ Zum Beispiel sind in den USA die mit einem Tenure verknüpften Stellen heute drei von zehn. Vor 40 Jahren waren es dopplet so viele: sechs von zehn.

Über die Schwierigkeiten der Postdocs in den USA berichtet auch die Zeitschrift Nature (520, 144–147, 09 April 2015): http://www.nature.com/news/the-future-of-the-postdoc-1.17253

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