Streik an der britischen Hochschulen

Am 22.2.2018 hat an vielen britischen Hochschulen ein Streik angefangen, der sich zu einem der grössten Streik im Bildungswesen Grossbritanniens entwickeln. Bis Mitte März sollen 60 Hochschulen betroffen sein, darunter die Elite-Unis in Oxford und Cambridge. Anlass für den Streik  ist eine Reform des Pensionssystems. Künftig werden Professor*innen und Lehrkräfte deutlich weniger Rente erhalten und die Höhe wird unsicher sein.

Der Arbeitgeberverband möchte die eingezahlten Beiträge an den Finanzmärkten anlegen. Damit werden die Alterszahlungen vom Erfolg der Anlagestrategie abhängig sein.

Gleichzeit arbeiten an den bristischen Hochshculen auch viele Lehrkräfte, die nicht nur um die Rente besorgt sind, sondern auch unsicher sind, überhaupt ein ausreichendes Einkommen zu erzielen. Sie arbeiten unter ähnlichen Bedingugen, wie die Lehrbeauftragten in Deutschland.

An einigen Hochschulen arbeitet bis zur Hälfte des Personals auf der Basis einer pro-Stunde-Vergütung, wie die Gewerkschaft University and College Union (UCU) festgestellt. Allerdings kann die Gewerkschaft den Ausmaß des Phänomens schlecht quantifizieren, da viele Hochschulen keine Angaben darüber veröffentlichen. Mehr dazu.

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Eingeordnet unter Arbeitsbedingungen, Sozialversicherung

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