Willkür am Arbeitsplatz

Ich habe von der betroffenen Kollegin die folgende Geschichte erfahren. Ich halte es für unerträglich, dass wir Honorarlehrkräfte für Selbstverständlichkeiten, wie bei Krankheit nicht zu arbeiten oder schwerkranke Verwandte zu besuchen, der Willkür der Vorgesetzten völlig aufgesetzt sind. Ich halte es für wenig sinnvoll zu jammern, aber bei diesem Vorkommnis war ich ein bisschen verärgert.

Die Kollegin arbeitet bei einem privaten Träger als DAZ-Dozentin seit einigen Jahren und unterrichtet circa 12 Wochenstunden. Anfang des Jahres war sie drei Tage krank und aufgrund einer Bronchitis nochmal 6 Tage. Krankengeld bekommt sie nicht.

Vor kurzem ging es ihrem Vater so schlecht, dass es befürchtet wurde, dass er stirbt. Sie beschrieb ihrer Chefin die Situation und kündigte an, dass sie am nächsten Tag in eine entfernete Stadt fahren musste.

Daraufhin kam folgende Antwort: „Ich kann dich verstehen, aber dann kann ich dir nicht mehr den Kurs freihalten.“ Nicht nur verlor die Kollegin den jetzigen Kurs, aber zudem versicherte ihr die Chefin persönlich, dass es nach den Ferien keine Arbeit mehr für sie gibt … eine Kündigung.

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