Das bayerische Ministerium setzt die Musiklehrbeauftragten in eine Zwangslage

“Hiermit erkläre ich, dass ich meinen Lebensunterhalt aus anderen Quellen als den Lehraufträgen an staatlichen bayerischen Hochschulen hinreichend bestreiten kann.” Das sollten im November 2018 die rund 900 Lehrbeauftragte unterschreiben, die an den drei Musikhochschulen des Freistaats Bayern arbeiten (Nürnberg, München und Würzburg).  Für die meisten Musiklehrbeauftragten stimmt es gar nicht, dass sie nebenberuflich unterrichten. Denn die Hochschulen setzen Lehrbeauftragte seit Jahrzehnten besonders viel ein – als kostengünstigen Ersatz für Professor*innen.

In einer Umfrage gab mehr als die Hälfte der Befragten an, existenziell von den Lehraufträgen abhängig zu sein. Wie sich die Betroffenen – auch mit Unterstützung ihrer gewählten Interessenvertretung – dagegen wehren, stellt Jakob Wetzel in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung dar.

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