8. März in Stuttgart: „fair statt prekär!“

Bei der 8. März-Demo in Stuttgart hat eine Dozentin aus dem Bereich  Integrationskurse gesprochen. Sie hat erklärt, wie das System Integrationskurse funktioniert:
Die Lehrkräfte sind nicht fest angestellt, sondern sie arbeiten als Honorarkräfte im Auftrag des Bundesinnenministeriums. Sie hat an die Forderungen der Sprachlehrkräfte aus dem Bereich Deutsch als Fremdsprache erinnert: Solange es keine feste Stellen für die Daueraufgabe im Integrationsbereich gibt, verlangen die Dozent*innen:  a) Lohnfortzahlung bei Kursausfall und bei längerer Krankheit; b) Anwartschaft auf eine Rente, von der gelebt werden kann: Die aktuellen Honorare führen zur vorprogrammierten Altersarmut; c) Beteiligung der Auftraggeber an Kranken- und Rentenversicherung; d) Entlohnung wie die anderer Lehrer*innen: Die Honorare müssen sich an der Entgeltgruppe 11 des TVöD orientieren, was 57 Euro pro Unterrichtseinheit bedeutet; f) die Umsetzung des Rechts auf bezahlten Erholungsurlaub.

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