ARD-Mittagsmagazin über die prekäre Lage der VHS-Dozent*innen

Das ARD-Mittagsmagazin befasst sich in seinem Beitrag  „Bildung zum Schnäppchenpreis“ nicht nur mit dem 100-Jahre-Jubiläum der VHS, sondern auch mit der prekären Lage der VHS-Dozent*innen.  Im ersten Teil kommt Ulrike Pfeifer, eine Leipziger DaF-Kollegin und Mitglied des Bündnisses DaF-DaZ-Lehrkräfte zu Wort. Sie weist auf das sehr niedrige Einkommen der Lehrkräfte hin, von dem sich kaum leben lasse. Um dies zu kompensieren seien viel Kolleg*innen gezwungen, bis zu Unterrichtsstunden zu geben, was aber gesundheitlich nicht lange gut gehen könne. Die Kollegin betonte auch, dass die meisten Kolleg*innen im Ruhestand auf die Grundsicherung angewiesen sein würden. „Wir helfen bei der Integration, sind aber selbst sozial nicht integriert, Das ist bitter.“ fasst die Kollegin zusammen.

Im zweiten Teil wird Annegret Kramp-Karrenbauer, die CDU-Chefin und Präsientin des DVV (Deutscher Volkshochschulverband), interviewt. Auf die mehrfach wiederholte Frage, warum denn hochqualifiziere Lehrkräfte so schlecht („nicht weit von Hartz IV“) bezahlt würden, räumt sie ein, dass die Lage der Lehrkräfte unbefriedigend sei. Es werde daran gearbeitet, ihre Situation und generell die finanzielle Ausstattung der VHS zu verbessern, dies sei aber eine Gemeinschaftsaufgabe (Bund, Länder, Kommunen) und sei nicht von heute auf morgen zu lösen.

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