„Sichern Sie unseren Kindern eine musikalische Zukunft“

Die Rheinische Post berichtet, dass  in Mettmann die Musikschullehrer*innen, die mehr als zehn Stunden unterrichten, in Folge eines Beschlusses des Schulausschusses Verträge zum Tarif des Öffentlichen Dienstes erhalten werden. Die Stadt wird diese Lösung künftig jährlich 10.000 Euro mehr als bisher kosten. Die Lehrer*innen aber, die an der Musikschule Mettmann zehn Stunden und weniger unterrichten, werden künftig als Honorarkräfte bezahlt. Die Dozent*innen befürchten, dass die Stadt Musikschullehrkräfte künftig nur noch unter zehn Stunden arbeiten lassen wird. Zuden sehen sie in dem Beschluss eine mangelnde Wertschätzung ihres Engagements, das oft über die vereinbarte Stundenzahl hinausgehe: „Viele meiner Schüler*innen werden Kandidaten im Wettbewerb ,Jugend musiziert’“, berichtete eine Lehrerin. Sie sei enttäuscht, dass ihre Arbeit nun nicht gewürdigt werde.

Lucia Lima Brendel, Vorsitzende des Freundeskreises der Musikschule, erklärte: „Auch die kleineren Verträge hätten eine Absicherung gebraucht.“ Sie befürchtet zudem eine Zwei-Klassen-Bildung: „Auch die Lehrkräfte mit kleineren Verträgen seien weisungsgebunden, nehmen jedoch dann nicht mehr an Konferenzen teil und bereiten auch keine Konzerte vor. Sie werden ausgeschlossen“.

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