Drei Berliner Universitäten sind „exzellent“

Eine internationale Expertenkommission hat am Freitag 19.7.2019 die Entscheidungen zur Exzellenzförderung von Universitäten bekanntgegeben: Im bundesweiten Wettbewerb um Fördergelder sind die drei großen Berliner Universitäten und die Charité unter den Siegern. Die Hauptstadt erhält damit bis zu 28 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich für Spitzenforschung. Es bleibt offen, ob denn auch die Arbeitsbedingungen exzellent werden. Bis jetzt hat es viel Selters und wenig Sekt gegeben angesichts Befristungen im Wissenschaftsbereich und Verwaltung, Outsourcing, Arbeitsverdichtung und schlechter Grundfinanzierung. Die Forderung „Gute Arbeit für Alle und jetzt!“ ist weiterhin aktuell.  Hier ein TV-Beitrag dazu.

19 Bewerber hatte es zuletzt für den Elitestatuts gegeben, 17 Einzeluniversitäten und zwei Zusammenschlüsse aus mehreren Unis (Berlin und Hannover). Elf Hochschulen wurden ausgewählt: Aachen, Berlin, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, Konstanz , München (LMU und TU) und Tübingen.

Bund und Länder stellen für die Exzellenzstrategie jährlich rund 533 Millionen Euro bereit, 148 Millionen davon für die Exzellenzuniversitäten. 75 Prozent der Mittel stammen vom Bund, 25 Prozent vom jeweiligen Bundesland der Exzellenzuniversität.

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