Archiv des Autors: Linda Guzzetti

Köln: Demo von VHS-Dozierenden

Der Dozierendenrat der Kölner VHS ruft zu einer Demonstration für die VHS an diesem Freitag, dem 29.05. um 15 Uhr auf dem Neumarkt auf.   Ihre Forderungen sind:
– für angemessene Kompensationszahlungen bei mündlich und schriftlich fixierten Verträgen, die coronabedingt nicht erfüllt werden konnten;
– für die Unterstützung all derer, die nicht die Möglichkeit haben, digitale Angebote wahrzunehmen (Teilnehmende und Dozierende);
– für mehr Transparenz bei der Überführung des Präsenzunterrichts in digitale Formate und ein stärkeres Einbinden des Lehrkörpers bei dieser Aufgabe;
– für den Ausbau von Festanstellungen statt der Abwälzung von Risiken auf die Dozierenden.
Mehr dazu hier.

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BAMF-Kurse in der Lockerungsphase

Von der VHS-Pankow in Berlin bekam am 8.5.2020 eine Kollegin, die dort unterrichtet, die folgende Informationen und Hinweise, die aus einer Telefonkonferenz zwischen Trägerverbänden und BAMF stammen.

Länderspezifische Lockerungen und Vorgaben
Seit dem 04.05.2020 haben einzelne Bundesländer Volkshochschulen und privaten Bildungseinrichtungen die Wiederaufnahme des Betriebes gestattet. Damit ist grundsätzlich auch die Wiederaufnahme und Durchführung der Integrations-und Berufssprachkurse bei Einhaltung der länderspezifischen und gemeindebezogenen Verordnungen und Regelungen für Schutz und Hygiene möglich. Maßgeblich für die Wiederaufnahme der Integrationskurse sind diese Vorgaben, ein bundeseinheitliches Regelwerk des BAMF gibt es nicht. Weiterlesen

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Corona-Krise: Soforthilfe erreicht viele Freiberufler*innen nicht

Die Main-Post befasst sich am 8.5.2020 in ihrem Beitrag „Freiberufler fallen durchs Raster“ ausführlich mit der schwierigen Lage der Freiberufler*innen in der Corona-Krise. Der Untertitel lautet „Wer als Freiberufler auf Honorarbasis seinen Lebensunterhalt verdient, hat aktuell schlechte Karten. Es gibt keine Soforthilfe, wenn die Einnahmen ausbleiben.“  Zwei DaFZ-Lehrerinnen. Monika Schmidmeier und Ann-Kathrin Mahmoud an der VHS Karlstadt (Bayern) berichten, dass sie keinen Anspruch auf die Soforthilfemaßnahmen ihres Landes haben, da diese nur für die Betriebskosten bestimmt sind; und Honorarlehrkräfte haben keine nennenswerten Betriebskosten. Dasselbe gilt für die Maßnahmen des Bundes und der meisten Länder. Das entgegengesetze Beispiel stellt Baden-Württemberg dar, wo es möglich ist, im Rahmen der Soforthilfe auch Lebenshaltungskosten geltend zu machen. In vielen anderen Fällen bleibt nur Hartz IV.

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Eine Sendung über Freischaffende im Kultur- und Bildungsbereich in der Corona-Krise

Am 02.05.2020 hat sich eine Deutschlandsfunk-Sendung (im „Bildungsmagazin“, in der Reihe Campus und Karriere ) mit der Frage beschäftigt, wie Freischaffende im Kultur- und Bildungsbereich mit der Corona-Krise umgehen. An der Diskussion haben sich Sascha Rex (Referent Schwerpunkt Gesellschaftspolitik beim Deutschen Volkshochschulverband), Sarah Krispin, (freischaffende Sängerin in Berlin) sowie Lilia Felderritz (ZVA-Künstlervermittlerin an der BfA Köln). Ein Bericht dazu ist hier zu lesen.

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Save the date: 6. Juni 2020, Treffen vom Netzwerk für gute Arbeit in der Wissenschaft

Das bundesweite Netzwerktreffen vom Netzwerk für gute Arbeit in der Wissenschaft, das für den 6. Juni geplant ist, wird dieses Jahr als digitale Veranstaltung stattfinden. Neben der Möglichkeit des offenen Austauschs wird es schwerpunktmäßig um die Diskussion alternativer Personalmodelle gehen. Bei Interesse freuen wir uns über eine Anmeldung bis zum 15. Mai an mail@mittelbau.net.

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Petition zur Situation der Lehrbeauftragten der Berliner Hochschulen in der Corona-Krise

Auf Initiative von Professorinnen und Professoren der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) und der GEW BERLIN ist ein Offener Brief mit Forderungen zur Lehre und insbesondere zur Situation der Lehrbeauftragten der Berliner Hochschulen in der Corona-Krise veröffentlicht worden. Der Brief ist von insgesamt 31 Erstunterzeichner*innen unterschrieben worden. Ab sofort werden online Unterschriften von Unterstützer*innen hier gesammelt. Weiterlesen

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GEW zur Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Pläne von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) zur Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) begrüßt, diese aber zugleich als unzureichend kritisiert und Nachbesserungen angemahnt.  „Die geplante Verlängerung der Höchstbefristungsdauer für befristete Arbeitsverträge in Hochschule und Forschung um sechs Monate ist ein wichtiger Schritt. Damit können die befristeten Arbeitsverträge mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verlängert werden, wenn diese durch die Corona-Krise bei ihrer Forschung und wissenschaftlichen Qualifizierung behindert werden. Statt einer Option brauchen wir jedoch einen Rechtsanspruch auf Vertragsverlängerung. Ob eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter einen Nachteilsausgleich erhält, darf nicht von der Willkür der Personalabteilung der Hochschule oder Forschungseinrichtung abhängen. Der Bundestag muss das Gesetz nachbessern“, sagte Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender und Vorstandmitglied für Hochschule und Forschung.

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Im Sommersemester 2020 kein business as usual an Hochschulen

Auch für den akademischen Alltag an den Universitäten hat die Corona-Krise weitreichende Konsequenzen, schreibt in seinem April-Newsletter das „Netzwerk guter Arbeit in der Wissenschaft“. Das Aussetzen des Lehr- und Prüfungsbetriebs hat finanzielle und soziale Folgen für die deutschen und internationalen Studierenden genauso wie für Beschäftigte, deren befristete Verträge zeitnah auslaufen oder die neben der Umstellung auf die Arbeit im Home-Office gleichzeitig ein erhöhtes Maß an Care- & Sorge-Abeit bewältigen müssen. Das Netztwerk verlangt: Im Sommersemester 2020 darf kein business as usual stattfinden! Weiterlesen

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Brief der Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung an die VHS-Direktor*innen

Die Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung hat am Samstag 4.4.2020 den VHS-Direktor*innen einen Brief geschrieben. In den letzten Tage hatten viele Dozent*innen an den Berliner VHS E-Mails von Programmbereichsleiter*innen erhalten. In einigen E-Mails wurde die Zusage für die Fortzahlung der Honorare während der Schließung der VHS mit der Aufforderung verknüpft, digitale Kursangebote als Ersatz für die bisherigen Kurse anzubieten. Für deren Konzeption wurde eine Frist von nur wenigen Tagen gesetzt. Datenschutzrechtliche oder technische Aspekte fanden keine Erwähnung.

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Honorarfortzahlung an den Berliner VHS- sowie Musikschulen

Die VHS-Dozent*innen-Vertretung und ver.di haben am 30.3.2020 das „Rundschreiben IV Nr. 29/2020“ der Senatsverwaltung für Finanzen erhalten. Es ist erfreulich, dass die Erwartungen der Dozent*innen im Großen und Ganzen erfüllt werden: „die Weiterzahlung [kommt] grundsätzlich nur für bereits vertraglich gebundene Honorarkräfte in Betracht“, aber auch „Ausnahmsweise werden diesen auch Honorarkräfte gleichgestellt, deren Dienstleistung durch bereits festgelegte organisatorische Maßnahmen wie z.B. Termine und Veranstaltungspläne vorgesehen und eingeplant war und bereits vorvertragliche Bindungen eingegangen wurden. „
Die Berliner Vertretung der VHS-Dozent*innen und ver.di haben Kommentare zum Rundschreiben verfasst, die hier zu lesen sind.

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