Archiv des Autors: Linda Guzzetti

Rechtswidrige Arbeitsverhältnisse beim Instituto Cervantes

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hat in zwei von der GEW unterstützten Statusfeststellungsverfahren entschieden, dass die betreffenden Beschäftigten des Instituto Cervantes in Hamburg als Scheinselbständige arbeiten. Diese Praxis ist rechtswidrig. Die Betroffenen arbeiten als freiberufliche Sprachlehrkräfte auf Honorarbasis. Eingesetzt werden sie aber wie die festangestellten Lehrkräfte. Auf diese Weise umgeht das Instituto Cervantes die Sozialversicherungspflicht – zum Nachteil der Beschäftigten, die sich selbst kranken- und pflegeversichern und um ihre Altersvorsorge kümmern müssen, schreibt die GEW-Hamburg.

Das ist eine gute Nachricht, aber die nächste offene Frage ist, ob diese Kolleg*innen eine Stelle oder, wie am Goethe Institut, einen schlechteren Honorarvertrag erhalten.  Siehe auch: https://www.taz.de/Honorarkraefte-bei-Weiterbildungstraegern/!5524653/ Weiterlesen

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Seminar für Honorarlehrkräfte über Steuern und Sozialversicherung in Berlin

In einem Seminar bei der GEW Berlin wird über die Grundlagen der Gewinnermittlung (Einkommensteuer), die Rentenversicherungspflicht und die Krankenversicherung für selbstständige Lehrer*innen informiert. Es findet am Samstag, 20. Oktober 2018, um 10:00 – 16:00 Uhr, in der Ahornstrasse 5,  10787 Berlin-Schöneberg statt. Der Referent ist Erwin Denzler, der bei der GEW Berlin ähnliche, gefragte Veranstaltungen gehalten hat: Jetzt wird das Seminar wieder angeboten. Mehr dazu: https://www.gew-berlin.de/539_21270.php   Die Veranstaltung ist gratis für GEW-Mitglieder; für Nichtmitglieder kostet sie 25 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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Urlaubsentgelt für Honorarlehrkräfte

Die GEW Düsseldorf nimmt den  „Deutschen Weiterbildungstag“  als Anlass, um über den Anspruch der Honorarlehrkräfte an einem Urlaubsentgelt zu diskutieren: am Mittwoch, 26.9.2018, 18:00 – 20:00 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Friedrich-Ebert-Str. 34-38, 40210 Düsseldorf. Um Anmeldung wird gebeten: geschaeftsstelle@gew-duesseldorf.de

Viele Honorarlehrkräfte wissen nicht, dass sie Anspruch auf Urlaubsentgelt haben,
☑ wenn sie keine eigenen Angestellten haben,
☑ wenn mehr als 50% des Bruttoeinkommens bei einem einzigen Auftraggeber erwirtschaftet wird. Mehr ist hier zu erfahren. Weiterlesen

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Mehr Geld für die Weiterbildung in Brandenburg

Das Brandenburger Bildungsministerium hat am Donnerstag 2.8.18 mitgeteilt, dass die Förderung der Erwachsenenbildung erhöht wird. Eine Unterrichtsstunde in der Weiterbildung wird bis jetzt vom Land mit rund 22 Euro gefördert. „Künftig soll die Förderung je Unterrichtsstunde auf rund 32 Euro angehoben werden“, sagte die Sprecherin des Ministeriums. Damit sollten Honorardozentinnen und Honorardozenten an Volkshochschulen und anderen brandenburgischen Einrichtungen der Erwachsenenbildung künftig besser bezahlt werden. In der Begründung auf die gesellschaftliche Bedeutung der Erwachsenenbildung wird darauf hingewiesen, dass die „Voraussetzung für attraktive und qualitativ hochwertige Weiterbildungskurse gut qualifizierte und motivierte Honorarkräfte“ sind. Siehe auch: http://www.maz-online.de/Brandenburg/Kabinett-Brandenburg-beschliesst-hoehere-Zuschuesse-fuer-VHS-Dozenten

http://www.pnn.de/potsdam/1307834/

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Honorarlehrkräfte in Niedersachsen: Wertvolle Arbeit, aber sehr schlecht bezahlt

Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet in ihrem Beitrag „Zehntausende Pädagogen arbeiten in Niedersachsen auf Honorarbasis“ über die Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Laut der Landesregierung arbeiten in Niedersachsen über 20 000 Honorarlehrkräfte.  „Sie leisten wertvolle Arbeit, werden dafür aber größtenteils sehr schlecht bezahlt“, sagte die Grünen-Fraktionschefin Anja Piel. Weiterlesen

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Fair oder prekär? Meist prekär

Das Heft von Juli-August-2018 der Zeitschrift der GEW „E&W“ (Erziehung und Wissenschaft) trägt den Titel „Stiefkind Weiterbildung“: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ew-7-82018-stiefkind-weiterbildung/

Besonders interessant für die Honorarlehrkräfte ist der Artikel von Oliver Brüchert, Koordinator Tarif- und Beamtenpolitik beim GEW-Hauptvorstand, über die Vergütung und die Arbeitsbedingungen: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/fair-oder-prekaer-meist-prekaer/#top Weiterlesen

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Gute Nachricht aus der Westfälischen Schule für Musik

An der Westfälischen Schule für Musik in Münster werden die Arbeitsbedingungen verbessert. Gegenwärtig werden die Musikkurse fast zur Hälfte von den 67 Angestellten und von 116 Honorarlehrkräften geleitet. Die Stadtverwaltung will dieses Verhältnis so geändert, dass 80 Prozent der Stunden von Angestellten unterrichtet werden. Dafür werden 16 neue feste Stellen geschaffen – 2019 und 2020 jeweils acht. Darüber hinaus wird das Honorar der Freien von 25 auf 30 Euro pro Unterrichtseinheit angehoben.

Mehr dazu: http://www.wn.de/Muenster/Kultur/3345044-Westfaelische-Schule-fuer-Musik-Mehr-feste-Stellen-mehr-Honorar Weiterlesen

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Neue Honorarsätze für die Lehrbeauftragten an den Berliner Hochhschulen

Courtesy Bastian Beilig

Anfang Juli 2018 hat die Berliner Senatsverwaltung eine neue Richtlinie für die Vergütung der Lehraufträge veröffentlicht. Die 2017 abgeschlossenen Hochschulverträge, die die Finanzierung der Hochschulen durch den Senat für fünf Jahre regeln, sehen eine Erhöhung  der Honorare der Lehrbeauftragten vor, die jetzt mit der Richtlinie umsetzt werden: ab dem Wintersemester 2018/2019 steigt die Untergrenze des Honorars auf 35,00 Euro, ab dem Wintersemester 2019/2020 werden sie 37,50 Euro, und dann geht die Steigerung um 2,35% pro Jahr weiter (ab dem Wintersemester 2020/2021 38,38 Euro, ab dem Wintersemester 2021/2022 39,28 Euro und ab dem Wintersemester 2022/2023 40,21 Euro). Weiterlesen

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Weiterbildung in Österreich

Auf Einladung der Fachgruppe Erwachsenenbildung bei der GEW Berlin fand am 3.7.2018 ein interessantes Gespräch über die Weiterbildung in Österreich statt. Die Referentin, Birgit Aschemann, arbeitet u.a. im Auftrag des BMBF (Bundesministeriums Bildung und Forschung) und der österreichischen Weiterbildungsakademie, die auch nationale Zertifizierungsstelle ist. Sie hat dargestellt, wie in Österreich wie in Deutschland die Erwachsenenbildner*innen zwar das professionelle Rückgrat der Weiterbildung sind, aber sozial gesehen stehen sie meist selbst nur auf mehreren tönernen Füssen. Aber der Blick nach Österreich hat auch einen Unterschied gezeigt: Honorarlehrkräfte arbeiten in Österreich im Rahmen eines kollektiven Tarifvertrags. Dies bedeutet, dass die österreichischen Dozent*innen heute mehr Arbeitssicherheit haben als vor 2012, u.a. haben sie Anspruch auf das Arbeitslosengeld. Weiterlesen

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Tarifvertrag für studentische Beschäftigte in Berlin

Die Berliner studentischen Beschäftigten haben für einen neuen Tarifvertrag hart gekämpft. Der Tarifkonflikt hat anderthalb Jahr gedauert: Es gab zahlreiche Streiktage, neulich vier durchgehenden Streikwochen; hinzu kommen neun Verhandlungsrunden. Aber am 26.6. ist ein vorläufiges Verhandlungsergebnis erreicht worden. In der kommenden Woche stimmen die Gewerkschaftsmitglieder darüber ab.

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