Archiv des Autors: Linda Guzzetti

Endemic use of insecure contracts in UK universities

19nov16_demoposterEine neue Studie zeigt, dass in Großbritannien 54% der Beschäftigten an Hochschulen  und 49% der Lehrenden prekäre Verträge (insecure contracts) haben; mehr dazu:

https://www.ucu.org.uk/article/8165/New-report-lays-bare-endemic-use-of-insecure-contracts-in-UK-universities

Am 19.11.16 findet ein nationalweiter Proteststag statt: Wer sich gerade in Großbritannien befindet, soll hingehen.

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Mehrwertsteuer für Honorarlehrkräfte

Die meisten von uns müssen keine Mehrwertsteuer bezahlen, da sie für Einrichtungen arbeiten, die davon befreit sind, weil sie die Teilnehmenden auf Prüfungen vorbereiten. Dazu gehören alle öffentlichen Einrichtungen und viele der privaten, nicht aber unbedingt die ausländischen Einrichtungen, die in Deutschland Kurse anbieten, wie zum Beispiel das Institut français.

einkommenuniv Weiterlesen

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Treffen von Lehrbeauftragten in Hamburg

veranstaltung_huf_17_10_2016Mit dem Vortrag zu „Lehrbeauftragte – von einer sinnvollen Ergänzung des Lehrangebotes zur Ausbeutung von Lehrnomaden“ fing am 17.10.16 das Treffen der Lehrbeauftragten in Hamburg an, zu dem  die Fachgruppe Hochschule und Forschung der GEW eingeladen hatte.  Ein Bericht über die Sitzung ist hier zu lesen.

Der einführender Vortrag wurde von Thomas Hoffmann aus der GEW-Bundesfachgruppe Hochschul-und-Forschung gehalten, der Möglichkeiten aufzeigte, die prekäre Situation anzugehen. Bei der Sitzung wurde ein Beschluss gefasst, der dem Hamburger Gewerkschaftstag der GEW am 15. November vorgelegt wird.

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Neu aus Tübingen

Tuebingen_uni_gebaeudeHier folgt auf  Englisch und Deutsch ein Bericht über die aktuellen Tätigkeiten der Lehrbeauftragten in Tübingen. Darüber wurde auf diesen Blog schon gerichtet: hier hier und hier. Vielen Dank für diesen neuen Beitrag.

Update – Adjunct Initiative Group, University of Tübingen

Over the summer break, we worked hard on outreach, almost doubling membership within the group by sending personalized e-mails to over 350 instructors who are working under the “Lehrbeauftragte“ freelance contracts. Most of the instructors we contacted were not actually adjuncts, but full-time instructors who teach under the freelance contract in addition to their full-time work. Almost all of the instructors not directly affected by these contracts voiced their support for our efforts in e-mails or over the phone. Because of overwhelming positive support from these instructors, we get the feeling that the full-time faculty at the University of Tübingen stands firmly behind our efforts to affect change in relationship to adjunct contacts. In our efforts to reach out to instructors, we have also been able to narrow our search and focus in on instructors who work exclusively as adjuncts and are directly affected by the financially difficult circumstances under which many adjuncts work. Weiterlesen

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Treffen der Bundeskonferenz der Sprachlehrbeauftragten am 3.9.2016

bksl_kleinEine kleine Gruppe von Sprachlehrbeauftragten aus Berlin und Tübingen hat sich am 3.9.16 in Berlin getroffen. Wir haben über die Organisationsformen, die wir uns als Sprachlehrbeauftrage wünschen, und über die Schwierigkeiten, die Kolleg*innen zu mobilisieren. Wir halten weiterhin die Organisation auf Ebene der Sprachenzentren für notwendig und werden im Sept. 2017 das nächste Treffen der BKSL halten. Mehr dazu hier

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Am Weltlehrertag: Protestaktion der Honorarlehrkräfte vor dem Brandenburger Tor

von Paula UlloaRund 100 Kolleg*innen beteiligten sich engagiert an einer kreativen Aktion in Berlin – und das, obwohl das Wetter nicht mitgespielt hat.

Aufgerufen zu der Aktion hatte ein Bündnis von Honorarkräften. Sie werden pro geleistete Unterrichtsstunde vergütet, und die Vergütung ist zwar unterschiedlich niedrig, reicht aber auf jeden Fall nicht dafür aus, um einen angemessen Lebensstandard finanzieren und für das Alter vorsorgen zu können. Deshalb fordern sie entweder eine feste Anstellung oder eine Vergütung pro Unterrichtseinheit, die äquivalent zu der von festangestellten Lehrkräften im öffentlichen Dienst ist.

Bei der Aktion machten sie deutlich, dass sie nicht länger wie Lehrkräfte zweiter Klasse behandelt werden wollen. Ihre gemeinsamen Ziele schließen an international vereinbarte Grundsätze zum Schutz von Lehrer*innen an. Sie fordern die Erfüllung der UNESCO-Standards.

Siehe: http://www.ilo.org/wcmsp5/groups/public/—ed_dialogue/—sector/documents/normativeinstrument/wcms_162034.pdf    oder:  http://tinyurl.com/jkxwseq

Über die Aktion der Honorarlehrkräfte schreibt der Sender RBB: „Der Weltlehrertag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Lehrkräfte wertschätzen, ihren Status verbessern!“. Tausende Lehrkräfte arbeiten in Berlin unter prekären Bedingungen, seien es Dozenten an Musikschulen und Volkshochschulen, in den Sprachenzentren der Hochschulen oder in den Integrationskursen für geflüchtete Menschen. Diese akademisch gebildeten Lehrkräfte müssen sich von Honorarjob zu Honorarjob hangeln, und verdienen oft nur halb so viel, wie festangestellte Lehrkräfte mit vergleichbarer Tätigkeit. Am Weltlehrertag haben betroffene Dozenten zu einem kreativen Protest gegen ihre Arbeitsbedingungen aufgerufen.“

Mehr dazu: http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20161005_1930/welt-lehrer-tag.html

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Aktion der Honorarlehrkräfte am 5.10.2016

orsettoIn Berlin werden die Honorarlehrkräfte aufgerufen, sich am 5.10.2016 um 14 Uhr am Brandenburger Tor zu treffen, um auf die schlechten Arbeitsbedingungen und niedrige Vergütung aufmerksam zu machen. Mehr dazu: http://www.gew-berlin.de/185.php

Mit dieser Aktion wollen die Honorardozent*innen deutlich machen, dass sie nicht länger wie Lehrkräfte zweiter Klasse behandelt werden wollen.

Unsere Forderungen richten sich an die auftragebenden Einrichtungen, an die Landes- und Bundesregierung. Siehe den Flyer in der web– und Druck-Fassung. sowie den Aushang. Weiterlesen

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TU Berlin: Lehrbeauftragte zwischen Exzellenzoffensive und Sparzwängen

TUB_Hauptgebaeudevon Elisabeth Seydel (Sprecherin der BKSL)

Im Juli 2015 hatten Rüdiger Meißner (Sprecher der BKSL) und ich (Lehrbeauftragte an der TU Berlin) ein Gespräch mit den Vizepräsident*Innen (VPs) für Lehre und für Internationales, das uns zunächst recht optimistisch stimmte. Der VP für Lehre zeigte sich damals durchaus aufgeschlossen dafür, sich bei den anstehenden Verhandlungen über die Hochschulverträge für eine zweckgebundene Erhöhung der Grundfinanzierung der Hochschulen in Berlin zugunsten einer besseren Vergütung der Lehrbeauftragten (LB) einzusetzen, z.B. für eine 15%ige Erhöhung der Entgelte nach 6 Jahren Stagnation (entsprechend Berliner Hochschulgesetz § 120) oder auch für die anteilige Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge durch die Hochschule. Hinsichtlich unserer Aufforderung, dies auch im Akademischen Senat (AS) zu befürworten, vertröstete man uns mit dem Hinweis, die Zeit sei angesichts der gerade ablaufenden Diskussionen über Sparmaßnahmen, die an den einzelnen Fakultäten umgesetzt werden müssten, nicht günstig. Wir sollten sie in einem Jahr nochmal ansprechen. Weiterlesen

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Lehrbeauftragte an Sprachenzentren der Hochschulen in Niedersachsen

uni_oldenburg_2In Niedersachsen haben die Sprachlehrbeauftragten einen Erfolg erreicht: Das Land hat die Lage der Sprachlehrbeauftragten untersucht und die Hochschulen aufgefordert, für die Sprachausbildung Stellen einzurichten. Das geschieht aber in erster Linie für DaF, Englisch und – teilweise – Spanisch. Die prekäre Lage der Dozent*innen anderer Sprache bleibt unverändert. Eine interessante Frage ist jetzt, ob dies eine niedersächsische Entwicklung oder einen bundesweiten Trend darstellt.

Die Geschichte fing im November 2014 an, als sich eine Gruppe von Lehrbeauftragten am Sprachenzentrum der Uni-Oldenburg an den niedersächsischen Landtag gewandt hat mit den folgenden Forderungen: Weiterlesen

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Zwei Videos über prekäre und tariffreie Arbeit in Berlin

orsettoSeit anderthalb Jahre kämpft der gewerkschaftliche Ausschuss gegen die prekäre und tariffreie Arbeit im Zusträndigkeitsbereich des Landes Berlin. Die Grundidee ist, dass prekäre Beschäftigung nicht nur zur Strategie großer Unternehmen gehört und dass auch die Öffentliche Hand Teile ihrer Verantwortlichkeit in Betreiberorganisationen auslagert. In den Krankenhäusern und den Betreuungseinrichtungen passiert es durch die Gründung von nicht-tarifgebundenen Töchterunternehmen; im Bildungsbereich passiert dies bekannterweise über die Honorarverträge. Mehr dazu: https://akprekaerearbeit.wordpress.com/

Dazu gibt es auch zwei nette Videos:

Hier klicken um den Film anzusehen!
Hier klicken um das Video von ver.di TV anzusehen!

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