Archiv der Kategorie: Arbeitsbedingungen

100 Jahre Volkshochschulen

Am 12.3.2019 feiert der Deutsche Volkhochschul-Verband in Frankfurt a.M. mit einem zentralen Festakt das Jubiläum „100 Jahre Volkshochschulen“. Mit der 1919 beschlossenen Weimarer Verfassung wurde die Förderung der Erwachsenenbildung verankert. Das führte zur Gründung vieler Volkhochschulen. Anlässlich dieses Jubiläums fordern  ver.di und die GEW eine höhere Bezahlung, soziale Absicherung sowie Rechte auf Mitbestimmung für VHS-Dozentinnen und Dozenten. Weiterlesen

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Entfristungsoffensive an den hessischen Hochschulen

Es ist noch möglich, die Petition der GEW-Hessen für eine Entfristungsoffensive an den hessischen Hochschulen zu unterschreiben. Die GEW-Hessen ruft die hessischen GRÜNEN dazu auf, sich im hessischen Landtag für eine Entfristungsoffensive an den hessischen Hochschulen einzusetzen. Bereits im Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Landesregierung von 2014 haben die beiden Regierungsparteien Handlungsbedarf beim Ausmaß befristeter Beschäftigungsverhältnisse im Hochschulbereich identifiziert. Weiterlesen

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Das bayerische Ministerium setzt die Musiklehrbeauftragten in eine Zwangslage

“Hiermit erkläre ich, dass ich meinen Lebensunterhalt aus anderen Quellen als den Lehraufträgen an staatlichen bayerischen Hochschulen hinreichend bestreiten kann.” Das sollten im November 2018 die rund 900 Lehrbeauftragte unterschreiben, die an den drei Musikhochschulen des Freistaats Bayern arbeiten (Nürnberg, München und Würzburg).  Für die meisten Musiklehrbeauftragten stimmt es gar nicht, dass sie nebenberuflich unterrichten. Denn die Hochschulen setzen Lehrbeauftragte seit Jahrzehnten besonders viel ein – als kostengünstigen Ersatz für Professor*innen.

In einer Umfrage gab mehr als die Hälfte der Befragten an, existenziell von den Lehraufträgen abhängig zu sein. Wie sich die Betroffenen – auch mit Unterstützung ihrer gewählten Interessenvertretung – dagegen wehren, stellt Jakob Wetzel in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung dar.

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Förderung statt Zwang in Integrationskursen

Die Berliner Gruppe „Freie Dozent*innen“ hat am 18.12.2018 (Internationale Tag der Migranten*innen) einen offenen Brief ans BAMF geschickt. Der Brief wird von vielen Gruppen und Einzelpersonen unterstützt. Er wird an eine Reihe weiterer öffentlicher Stellen geschickt. Die Kritik der Dozent*innen richtet sich gegen das BAMF-Traegerrundschreiben vom 08.08.2018. Weiterlesen

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Petition gegen Befristungen an hessischen Hochschulen

Die Initiative für gute Arbeitsbedinignen an den Hochschulen Hessens (GEW, ver.di, NgAWiss) ruft die hessischen GRÜNEN dazu auf, ihre gestiegene Gestaltungsmacht im hessischen Landtag für eine Entfristungsoffensive an den hessischen Hochschulen einzusetzen. Insbesondere muss die Befristungsquote beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal durch eine umfassende Entfristung von Stellen, die nicht der wissenschaftlichen Qualifikation – insbesondere der Promotion – dienen, deutlich abgesenkt werden. Lehrkräfte für besondere Aufgaben und administrativ-technisch Beschäftigte müssen unmittelbar entfristet werden. Schade: Die Lehrbeauftragten kommen im Text nicht vor. Viele üben ebenfalls häufig Daueraufgaben aus und hangeln sich dabei von Honorarvertrag zu Honorarvertrag.

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Forderungen der GEW für die Integrations- und Berufssprachkurse

Die GEW stellt in ihrem Beschluss vom 13.11.2018 einige grundlegende und sehr weitgehende Forderungen bezüglich der Integrations- und Berufssprachkurse  auf.

„DaF/DaZ-Lehrkräfte in allen Integrationskursen müssen …. grundsätzlich fest angestellt …. werden, orientiert an der Entgeltgruppe 11 des TVöD unter anderem mit einer 39-Stunden-Woche und 30 Tagen Urlaub. Die Anzahl der Unterrichtseinheiten (UE) a 45 Minuten pro Woche beträgt 25 bei einer Vollzeitstelle. Ohne Festanstellung müssen DaF/DaZ-Lehrkräfte entsprechende Stundensätze erhalten. Das Honorar für eine UE beträgt mindestens 57 Euro. … Langfristig fordert die GEW, dass die Qualifikationsanforderungen für Lehrkräfte in Sprach- und Integrationskursen eine Ausbildung begründen, die auf einem wissenschaftlichen Hochschulabschluss beruht und eine Eingruppierung nach E 13 ermöglichen.“ Weiterlesen

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Herbstakademie der GEW: „Gute Arbeit in der Weiterbildung“

Die Herbstakademie ist ein internes sowie externes Diskussionstreffen des Bereichs Weiterbildung der GEW, der in der Regel alle 2 Jahre stattfindet. Dieses Jahr wurde die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit den Universitäten Gießen, Frankfurt am Main und Duisburg-Essen organisiert und fand am 4.-5. Oktober 2018 in Geißen statt. Dabei war ein zentrales Ziel, die Forschungsergebnisse über die Beschäftigten in der Weiterbildung1 darzustellen. Weiterlesen

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Urlaubsentgelt für Honorarlehrkräfte

Die GEW Düsseldorf nimmt den  „Deutschen Weiterbildungstag“  als Anlass, um über den Anspruch der Honorarlehrkräfte an einem Urlaubsentgelt zu diskutieren: am Mittwoch, 26.9.2018, 18:00 – 20:00 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Friedrich-Ebert-Str. 34-38, 40210 Düsseldorf. Um Anmeldung wird gebeten: geschaeftsstelle@gew-duesseldorf.de

Viele Honorarlehrkräfte wissen nicht, dass sie Anspruch auf Urlaubsentgelt haben,
☑ wenn sie keine eigenen Angestellten haben,
☑ wenn mehr als 50% des Bruttoeinkommens bei einem einzigen Auftraggeber erwirtschaftet wird. Mehr ist hier zu erfahren. Weiterlesen

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Honorarlehrkräfte in Niedersachsen: Wertvolle Arbeit, aber sehr schlecht bezahlt

Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet in ihrem Beitrag „Zehntausende Pädagogen arbeiten in Niedersachsen auf Honorarbasis“ über die Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Laut der Landesregierung arbeiten in Niedersachsen über 20 000 Honorarlehrkräfte.  „Sie leisten wertvolle Arbeit, werden dafür aber größtenteils sehr schlecht bezahlt“, sagte die Grünen-Fraktionschefin Anja Piel. Weiterlesen

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Weiterbildung in Österreich

Auf Einladung der Fachgruppe Erwachsenenbildung bei der GEW Berlin fand am 3.7.2018 ein interessantes Gespräch über die Weiterbildung in Österreich statt. Die Referentin, Birgit Aschemann, arbeitet u.a. im Auftrag des BMBF (Bundesministeriums Bildung und Forschung) und der österreichischen Weiterbildungsakademie, die auch nationale Zertifizierungsstelle ist. Sie hat dargestellt, wie in Österreich wie in Deutschland die Erwachsenenbildner*innen zwar das professionelle Rückgrat der Weiterbildung sind, aber sozial gesehen stehen sie meist selbst nur auf mehreren tönernen Füssen. Aber der Blick nach Österreich hat auch einen Unterschied gezeigt: Honorarlehrkräfte arbeiten in Österreich im Rahmen eines kollektiven Tarifvertrags. Dies bedeutet, dass die österreichischen Dozent*innen heute mehr Arbeitssicherheit haben als vor 2012, u.a. haben sie Anspruch auf das Arbeitslosengeld. Weiterlesen

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