Archiv der Kategorie: Arbeitsbedingungen

Ergebniskonferenz des Zukunftdialogs „Neue Arbeit – neue Sicherheit“

Der Bundesministerium für Arbeit und Soziales präsentiert am 20.9.19 die Ergebnisse des Zukunftsdialogs „Neue Arbeit – Neue Sicherheit“. Die Veranstaltung findet im Gasometer Schöneberg, EUREF-Campus 13 in 10829 Berlin, von 10:00 bis 15:00 Uhr statt.

Im September 2018 startete das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Zukunftsdialog „Neue Arbeit – Neue Sicherheit“. Ziel in der ersten Phase war es, die Anliegen und Ideen der Menschen aufzunehmen und zentrale Herausforderungen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu diskutieren. Weiterlesen

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Länder-Vernetzungstreffen “Frist ist Frust”

Am Montag, den 9. September 2019, 13 – 18 Uhr findet in Berlin ein Treffen des Netzwerks „gute Arbeit in der Wissenschaft“ statt. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben. Inzwischen steht der „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“, aber ob mit dem Geld Dauerstellen finanziert werden, hängt nun von der Umsetzung in den Ländern ab. Um politischen Druck in den Ländern zu entfaltet, wollen Aktive und Interessierte des NgAWiss die Fortsetzung der Kampagne “Frist ist Frust” in den Ländern planen. Hier mehr dazu.

 

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Drei Berliner Universitäten sind „exzellent“

Eine internationale Expertenkommission hat am Freitag 19.7.2019 die Entscheidungen zur Exzellenzförderung von Universitäten bekanntgegeben: Im bundesweiten Wettbewerb um Fördergelder sind die drei großen Berliner Universitäten und die Charité unter den Siegern. Die Hauptstadt erhält damit bis zu 28 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich für Spitzenforschung. Es bleibt offen, ob denn auch die Arbeitsbedingungen exzellent werden. Bis jetzt hat es viel Selters und wenig Sekt gegeben angesichts Befristungen im Wissenschaftsbereich und Verwaltung, Outsourcing, Arbeitsverdichtung und schlechter Grundfinanzierung. Die Forderung „Gute Arbeit für Alle und jetzt!“ ist weiterhin aktuell.  Hier ein TV-Beitrag dazu.

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Exzellente Unis = exzellente Arbeitsbedingungen?

Am 19. Juli erwartet das hochschulpolitische Berlin mit Spannung das Ergebnis des Exzellenzwettbewerbs. Wird es die Berlin University Alliance schaffen? Viele Kolleg*innen haben hart daran gearbeitet. Für die Unis winkt viel Geld. Wie auch immer es ausgeht – die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft sind nach wie vor alles andere als exzellent.

        Sekt oder Selters? Werden die Universitäten als exzellente Arbeitgeber*innen gefeiert?

Wann?      19.7.2019, 14 Uhr, Vorplatz der Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin (Nähe U Wittenbergplatz)

Das Hochschulrating startet 14 Uhr. Jetzt entscheiden die Beschäftigten!

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Aktion „Frist ist Frust“ am 2.5.2019

Copyright: Kay Herschelmann

Am Vortag der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz  des Bundes und der Ländern (GWK) wurde unter dem Motto „Heraus auch zum 2. Mai – damit der Hochschulpakt ein Entfristungspakt wird!“ demonstriert. Denn dauerhafte Mittel aus den neuen Pakten bedeuten aus Sicht des Bündnisses zwischen „Netzwerk guter Arbeit in der Wissenschaft“, ver.di und GEW, dass Dauerstellen jetzt konkret möglich sind. Während eines Kamingesprächs der Verantwortlichen hat das Bündnis mit rund hundert wütenden und lauten Teilnehmenden demonstriert, weil es außerhalb ihres Kaminzimmers bereits lange sehr unbequem ist. Eindrucksvoll war die Menschen- und Vertragskette aus unseren Kettenverträgen und die Verlesung von ausgewählten Kommentaren zur Petition. Mehr dazu hier, hier und hier. Weiterlesen

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8. März in Stuttgart: „fair statt prekär!“

Bei der 8. März-Demo in Stuttgart hat eine Dozentin aus dem Bereich  Integrationskurse gesprochen. Sie hat erklärt, wie das System Integrationskurse funktioniert:
Die Lehrkräfte sind nicht fest angestellt, sondern sie arbeiten als Honorarkräfte im Auftrag des Bundesinnenministeriums. Sie hat an die Forderungen der Sprachlehrkräfte aus dem Bereich Deutsch als Fremdsprache erinnert: Solange es keine feste Stellen für die Daueraufgabe im Integrationsbereich gibt, verlangen die Dozent*innen:  a) Lohnfortzahlung bei Kursausfall und bei längerer Krankheit; b) Anwartschaft auf eine Rente, von der gelebt werden kann: Die aktuellen Honorare führen zur vorprogrammierten Altersarmut; c) Beteiligung der Auftraggeber an Kranken- und Rentenversicherung; d) Entlohnung wie die anderer Lehrer*innen: Die Honorare müssen sich an der Entgeltgruppe 11 des TVöD orientieren, was 57 Euro pro Unterrichtseinheit bedeutet; f) die Umsetzung des Rechts auf bezahlten Erholungsurlaub.

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100 Jahre Volkshochschulen

Am 12.3.2019 feiert der Deutsche Volkhochschul-Verband in Frankfurt a.M. mit einem zentralen Festakt das Jubiläum „100 Jahre Volkshochschulen“. Mit der 1919 beschlossenen Weimarer Verfassung wurde die Förderung der Erwachsenenbildung verankert. Das führte zur Gründung vieler Volkhochschulen. Anlässlich dieses Jubiläums fordern  ver.di und die GEW eine höhere Bezahlung, soziale Absicherung sowie Rechte auf Mitbestimmung für VHS-Dozentinnen und Dozenten. Weiterlesen

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Entfristungsoffensive an den hessischen Hochschulen

Es ist noch möglich, die Petition der GEW-Hessen für eine Entfristungsoffensive an den hessischen Hochschulen zu unterschreiben. Die GEW-Hessen ruft die hessischen GRÜNEN dazu auf, sich im hessischen Landtag für eine Entfristungsoffensive an den hessischen Hochschulen einzusetzen. Bereits im Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Landesregierung von 2014 haben die beiden Regierungsparteien Handlungsbedarf beim Ausmaß befristeter Beschäftigungsverhältnisse im Hochschulbereich identifiziert. Weiterlesen

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Das bayerische Ministerium setzt die Musiklehrbeauftragten in eine Zwangslage

“Hiermit erkläre ich, dass ich meinen Lebensunterhalt aus anderen Quellen als den Lehraufträgen an staatlichen bayerischen Hochschulen hinreichend bestreiten kann.” Das sollten im November 2018 die rund 900 Lehrbeauftragte unterschreiben, die an den drei Musikhochschulen des Freistaats Bayern arbeiten (Nürnberg, München und Würzburg).  Für die meisten Musiklehrbeauftragten stimmt es gar nicht, dass sie nebenberuflich unterrichten. Denn die Hochschulen setzen Lehrbeauftragte seit Jahrzehnten besonders viel ein – als kostengünstigen Ersatz für Professor*innen.

In einer Umfrage gab mehr als die Hälfte der Befragten an, existenziell von den Lehraufträgen abhängig zu sein. Wie sich die Betroffenen – auch mit Unterstützung ihrer gewählten Interessenvertretung – dagegen wehren, stellt Jakob Wetzel in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung dar.

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Förderung statt Zwang in Integrationskursen

Die Berliner Gruppe „Freie Dozent*innen“ hat am 18.12.2018 (Internationale Tag der Migranten*innen) einen offenen Brief ans BAMF geschickt. Der Brief wird von vielen Gruppen und Einzelpersonen unterstützt. Er wird an eine Reihe weiterer öffentlicher Stellen geschickt. Die Kritik der Dozent*innen richtet sich gegen das BAMF-Traegerrundschreiben vom 08.08.2018. Weiterlesen

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