Archiv der Kategorie: Honorar

Forderungen der GEW für die Integrations- und Berufssprachkurse

Die GEW stellt in ihrem Beschluss vom 13.11.2018 einige grundlegende und sehr weitgehende Forderungen bezüglich der Integrations- und Berufssprachkurse  auf.

„DaF/DaZ-Lehrkräfte in allen Integrationskursen müssen …. grundsätzlich fest angestellt …. werden, orientiert an der Entgeltgruppe 11 des TVöD unter anderem mit einer 39-Stunden-Woche und 30 Tagen Urlaub. Die Anzahl der Unterrichtseinheiten (UE) a 45 Minuten pro Woche beträgt 25 bei einer Vollzeitstelle. Ohne Festanstellung müssen DaF/DaZ-Lehrkräfte entsprechende Stundensätze erhalten. Das Honorar für eine UE beträgt mindestens 57 Euro. … Langfristig fordert die GEW, dass die Qualifikationsanforderungen für Lehrkräfte in Sprach- und Integrationskursen eine Ausbildung begründen, die auf einem wissenschaftlichen Hochschulabschluss beruht und eine Eingruppierung nach E 13 ermöglichen.“ Weiterlesen

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Honorarerhöhung an der VHS-Düsseldorf

Die Düsseldorfer VHS-Dozent*innen hatten sich bereits 2017 gegen Sparpläne der Stadt zur Wehr gesetzt und eine Angleichung der VHS-Honorare an den Integrationskurs gefordert.

Wie GEW, ver.di und DGB in ihrer Pressemitteilung vom 15.11.18 schreiben, will die SPD einen Antrag bei der Stadt Düsseldorf einbringen, um höhere Honorare für die VHS-Dozent*innen zu erwirken. Ein Antrag der Linken zum gleichen Thema ist allerdings erst kürzlich gescheitert. Weiterlesen

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Honorar für die Dozent*innen der VHS Potsdam

An der VHS-Potsdam sollen viele Punkte der neuen Honorarordnung noch bis Dezember verhandelt werden. Dazu gehört auch die Höhe der Honorare, worüber es unterschiedliche Positionen innerhalb der Stadtverwaltung gibt. Die parteilose Bildungsbeigeordnete Noosha Aubel hat eine neue Vergütungstabelle für die Dozent*innen präsentiert, nach der diese je nach Qualifikation zwischen 32 und 35 Euro pro Unterrichtseinheit erhalten würden. Weiterlesen

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Ein Mindesthonorar für Soloselbstständige?

Es ist sicher, dass viele Honorarlehrkräfte und andere Soloselbstständige unter dem Mindestlohn verdienen, aber die Diskussion über den Sinn und die Höhe eines Mindesthonorars ist noch offen. Die ver.di-Bundeskommission Selbständige und das IG-Metall-nahe IHS (Hugo-Sinzheimers-Institut für Arbeitsrecht) haben dazu unterscheideliche Meinungen.
Die ver.di-Bundeskommission Selbstständige (BKS) hat im Juni 2018 die folgende Position bezogen:

  • eine generelle Untergrenze der Vergütung für alle Formen der selbstständigen Tätigkeit ist kein praktisch umsetzbares Schutzsystem,
  • branchenspezifische Mindesthonorare sind sinnvoll und können auch per Gesetz oder Verordnung durchgesetzt werden.

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Neuigkeiten in den Alphabetisierungskursen vom BAMF

Am 10.9.18 hat das BAMF mit einem Rundschreiben an die Träger zwei wichtige Neuigkeiten eingeführt.

Mit dem 1.4.2019 werden die Dozent*innen in den Alphabetisierungskursen vom BAMF  die entsprechende Qualifikation haben müssen.  Damit läuft die Ausnahmegenehmigung aus, die seit 2015 in Kraft ist. Zudem sollten die Dozent*innen in den Alphabetisierungskursen vom BAMF 40 Euro als Mindesthonorar erhalten.

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Mehr Geld für die Weiterbildung in Brandenburg

Das Brandenburger Bildungsministerium hat am Donnerstag 2.8.18 mitgeteilt, dass die Förderung der Erwachsenenbildung erhöht wird. Eine Unterrichtsstunde in der Weiterbildung wird bis jetzt vom Land mit rund 22 Euro gefördert. „Künftig soll die Förderung je Unterrichtsstunde auf rund 32 Euro angehoben werden“, sagte die Sprecherin des Ministeriums. Damit sollten Honorardozentinnen und Honorardozenten an Volkshochschulen und anderen brandenburgischen Einrichtungen der Erwachsenenbildung künftig besser bezahlt werden. In der Begründung auf die gesellschaftliche Bedeutung der Erwachsenenbildung wird darauf hingewiesen, dass die „Voraussetzung für attraktive und qualitativ hochwertige Weiterbildungskurse gut qualifizierte und motivierte Honorarkräfte“ sind. Siehe auch: http://www.maz-online.de/Brandenburg/Kabinett-Brandenburg-beschliesst-hoehere-Zuschuesse-fuer-VHS-Dozenten

http://www.pnn.de/potsdam/1307834/

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Honorarlehrkräfte in Niedersachsen: Wertvolle Arbeit, aber sehr schlecht bezahlt

Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet in ihrem Beitrag „Zehntausende Pädagogen arbeiten in Niedersachsen auf Honorarbasis“ über die Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Laut der Landesregierung arbeiten in Niedersachsen über 20 000 Honorarlehrkräfte.  „Sie leisten wertvolle Arbeit, werden dafür aber größtenteils sehr schlecht bezahlt“, sagte die Grünen-Fraktionschefin Anja Piel. Weiterlesen

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Fair oder prekär? Meist prekär

Das Heft von Juli-August-2018 der Zeitschrift der GEW „E&W“ (Erziehung und Wissenschaft) trägt den Titel „Stiefkind Weiterbildung“: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ew-7-82018-stiefkind-weiterbildung/

Besonders interessant für die Honorarlehrkräfte ist der Artikel von Oliver Brüchert, Koordinator Tarif- und Beamtenpolitik beim GEW-Hauptvorstand, über die Vergütung und die Arbeitsbedingungen: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/fair-oder-prekaer-meist-prekaer/#top Weiterlesen

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Neue Honorarsätze für die Lehrbeauftragten an den Berliner Hochhschulen

Courtesy Bastian Beilig

Anfang Juli 2018 hat die Berliner Senatsverwaltung eine neue Richtlinie für die Vergütung der Lehraufträge veröffentlicht. Die 2017 abgeschlossenen Hochschulverträge, die die Finanzierung der Hochschulen durch den Senat für fünf Jahre regeln, sehen eine Erhöhung  der Honorare der Lehrbeauftragten vor, die jetzt mit der Richtlinie umsetzt werden: ab dem Wintersemester 2018/2019 steigt die Untergrenze des Honorars auf 35,00 Euro, ab dem Wintersemester 2019/2020 werden sie 37,50 Euro, und dann geht die Steigerung um 2,35% pro Jahr weiter (ab dem Wintersemester 2020/2021 38,38 Euro, ab dem Wintersemester 2021/2022 39,28 Euro und ab dem Wintersemester 2022/2023 40,21 Euro). Weiterlesen

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Aktionen der selbstständigen VHS-Dozent*innen in Leipzig

In Leipzig engagieren sich die selbstständigen VHS-Dozent*innen seit Jahren beharrlich für bessere Arbeitsbedingungen. Sie gründeten eine Dozenteninitiative und bildeten eine ver.di-Betriebsgruppe, die fast ausschließlich aus Honorarkräften besteht. Die Vergütung ihrer Unterrichtsstunden ist so schlecht, dass viele von ihren mageren Verdienst mit HartzIV aufstocken müssen. Wenn von durchschnittlich ca. 23 Euro Stundenhonorar die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, Krankenkassenbeitrag und übrige Kosten abgezogen sind, bleibt unter dem Strich nicht viel mehr als der gesetzliche Mindestlohn. Weiterlesen

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