Gemeinsame Kämpfe für Tarifverträge in Berlin

Freitag 4. Mai ist ein Tag gemeinsamer Kämpfe für Tarifverträge und gegen prekäre Arbeitsverhältnisse in öffentlichem Auftrag gewesen. Um 12 Uhr haben sich circa 150 VHS- und Musikschullehrkräfte vor der Senatsverwaltung für Finanzen gesammelt. Bei Sonnenschein haben mehrere Redner*innen an die Forderungen der VHS-Dozent*innen sowie der Lehrer*innen an Musikschulen des Landes erinnert.

Da diese Verbesserungen über einen Tarifvertrag im Moment nicht durchsetzbar sind, bestehen die VHS-Dozent*innen und die  Lehrer*innen an Musikschulen  darauf, dass sie über eine Dienstvereinbarung umgesetzt werden. Neben den Reden gab es so viel und so laute Musik, dass der Finanzsenator sie hat hören müssen. Weiterlesen

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Forderungen der Dozent*innen der Berliner VHS

Wir erinnern an die Kundgebung für die Forderungen der Dozent*innen an den Berliner VHS: Freitag, 4.5.2018 – 12 Uhr, vor dem Finanzsenat. Klosterstraße 59. Berliner VHS- und Musikschuldozent*innen gemeinsam.
Die Forderungen für einen Tarifvertrag (notfalls auch für eine neue VHS-Verordnung), sind unter anderem:
– Sicherung des Beschäftigungsumfangs
– 100 % Ausfallzahlung bei Krankheit für Arbeitnehmerähnliche – ab dem 1. Tag
– Bei längerer Erkrankung: Aufstockung des Krankengelds der Krankenkasse nach der 6. Krankheitswoche auf 100 % des Honorarausfalls
– Mutterschutz mit Aufstockung des Mutterschaftsgelds in den Schutzfristen vor und nach der Entbindung auf 100 % des Honorarausfalls
– Wiedereinstiegsgarantie nach Elternzeit, Krankheit, Auszeit
– Höhere Ausfallzahlung bei Kursausfall (mehr als bisher 2 UE, orientiert an der Länge des Kurses)
– Höheres Honorar für Sprachberatung (40 € pro 60 Min.)
– Höheres Honorar für alle Konferenzen
– steuerfreie Arbeitgeber-Zuschüsse für Arbeitnehmerähnliche statt der bisherigen z. T. steuerpflichtigen Zuschläge Weiterlesen

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Eine Aktion am 4.5.18 in Berlin

Am 4.5. findet in Berlin eine gemeinsame Aktion der VHS dozent*innen sowie Musikschullehrer*innen und der studentischen Beschäftigten statt.

Zu diesem Aktionstag rufen ver.di, GEW und DOV unter der Überschrift „TVöD / TV-L für Alle! Schluss mit prekärer Arbeit!“ auf. Der erste Treffpunkt ist  um 12 Uhr vor der Senatsverwaltung für Finanzen in der Klosterstraße:

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Nur bis zum 25. April: Petition für faire Krankenkassenbeiträge unterschreiben

Die Petition 75896, die die „Ermittlung des Krankenkassenbeitrags an gesetzliche Krankenkassen für Selbstständige nach dem tatsächlichen Gewinn“ verlangt, hat das Quorum nicht erreicht: https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2018/_01/_03/Petition_75896.html

Sie kann weiter bis zum 25.4.18 unterschrieben werden: Weitere Unterschriften verstärken die Wirkung der Petition. Weiterlesen

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Senkung der Mindestbemessungsgrenze auf 1.150 €

Fotolia

Ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Spahn liegt jetzt vor, welcher die versprochene Halbierung der Mindestbemessungsgrenze für Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung umsetzt. Nach Angaben von Spahn würden 600.000 Kleinselbstständige davon profitieren. Er hoffe, dass der Gesetzentwurf nach der Sommerpause verabschiedet werden könne. Weiterlesen

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Kürzungen bei den Deutschkursen in Österreich

Kurier/Gilbert Novy

In Österreich hat die Regierung Kürzungen bei den Deutschkursen für Geflüchtete beschlossen. Für das laufende Jahr werden die Integrationsmittel an den AMS (Arbeitsmarktservice) nur 50 Prozent des Betrags vom letzten Jahres betragen. Statt 100 Millionen stehen nun 2018 nur mehr 50 Millionen Euro zur Verfügung. Für 2019 sieht das Budget dann gar keine AMS-Mittel für die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen vor.
Auch interessant ist das Interview mit dem AMS-Vorstand Herbert Buchinger:
An einigen Schulungsinstitute, sind die Auswirkungen dieser Politik bereits zu spüren. Beim Wiener AMS-Schulungspartner Mentor wurden z.B. seit Jahresbeginn 40 Trainer*innen gekündigt, 20 bis 30 weitere Verträge dürften demnächst auslaufen:
https://kurier.at/wirtschaft/kuerzungen-beim-ams-bedrohen-bis-zu-2000-jobs/400019386

 

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Artikel über die Arbeit in Integrationskursen in der TAZ

Am 12.4. ist in der Tageszeitung ein Artikel von Thomas Gerlach über die Arbeit in Integrationskursen –  besonders in Berlin – erschienen:

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5495511&s=Integration&SuchRahmen=Print/

Die Dozentin Astrid Knabe und André Pollmann – bei ver.di zuständig für den Bereich Volkshochschulen – berichten über  ihre Erfahrungen und bringen ihr Wissen ein. Das Bild, das herauskommt, ist realistisch: Die Prekarität ist die Haupteigenschaft dieses Bereichs, obwohl die Arbeit an sich hoch interessant ist. Die Verbesserungen der letzen Jahre sind nur partiell und wurden mühsam erstitten. Der Schluss des Artikels ist: „Was ihr [der Kollegin] fehlt, ist die Wertschätzung für eine Arbeit, die sie doch letztlich im Auftrag der Bundesrepublik verrichtet.“ Ein lesenswerter Artikel.

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Selbstständige mit geringem Einkommen und Krankenkassenbeiträge

Auf der Frankfuter Rundschau ist am 27.03.2018  ein Artikel über die Krankenkassenbeiträge der Soloselbständigen und die geplante Senkung der Beitragsbemessungsgrenze erschienen. Der Journalist vertritt die Auffassung, dass eine niedrigere Beitragsbemessungsgrenze „eine Subventionierung einer Selbstständigkeit, die nicht zum Leben reicht, durch die Solidargemeinschaft der Beitragszahler“ bedeuten würde. Nach seiner Auffassung der „Mindestbeitrag … soll verhindern, dass sie (= die Soloselbständigen)  sich arm rechnen, um Sozialabgaben zu sparen“. Weiterlesen

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Pressemitteilung der AStA an der Uni-Göttingen

An der Zentralen Einrichtung für Sprachen und Schlüsselqualifikationen (ZESS) der Universität Göttingen werden im kommenden Sommersemester  34 Kurse wegfallen, 30 weitere dann zum Wintersemester.

Das hat dramatische Folgen für die Lehrbeauftragte, aber selbstverstaendlich auch für die Studierenden: Nach aktuellen Schätzungen werden im Sommersemester ungefähr 650 Studierende keinen Kursplatz bekommen, zum Wintersemester dann sogar 1200. Daher hat die AStA, als Vertretung aller Studierenden,  gefordert, Weiterlesen

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Willkür am Arbeitsplatz

Ich habe von der betroffenen Kollegin die folgende Geschichte erfahren. Ich halte es für unerträglich, dass wir Honorarlehrkräfte für Selbstverständlichkeiten, wie bei Krankheit nicht zu arbeiten oder schwerkranke Verwandte zu besuchen, der Willkür der Vorgesetzten völlig aufgesetzt sind. Ich halte es für wenig sinnvoll zu jammern, aber bei diesem Vorkommnis war ich ein bisschen verärgert. Weiterlesen

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