2019 sinken die Mindestbeiträge für die gesetzliche Krankenversicherung

Krankenkassenbeiträge der freiwillig gesetzlich Versicherten sind ab 2019 näher am realen Einkommen. Wurde bis Ende 2018 der Mindestbeitrag für die gesetzliche Krankenversicherung von einem willkürlich festgelegten Einkommen von ca. knapp 2300 € berechnet, liegt seit dem 01.01.2019 die unterste Berechnungsgrenze bei 1040 €.

Davon werden je nach Krankenkasse und freiwilliger Mitversicherung eines Krankengeldes ca. 15,7 % als Beitrag festgelegt, das sind ca. 163 € pro Monat.

Da die Krankenkasse auch die Beiträge für die gesetzliche Pflegeversicherung einzieht, summiert sich je nach Elternschaft der Beitrag auf ca. 195 € pro Monat an die Kranken- und Pflegeversicherung. Weiterlesen

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Tagung über die Lehraufträge an der Alice-Salomon-Hochschule, Berlin

Die Tagung „Ohne Arbeitsvertrag und doch unersetzlich für die Lehre. Lehrbeauftragte im Spannungsfeld aktueller Hochschulentwicklungen“ wird am 17. Mai 2019 von 10:00 bis 17:00 Uhr an der ASH-Berlin stattfinden.
Die Tagung wird im Rahmen des Projekts „Konzept zur nachhaltigen
Förderung der Berufswege und der wissenschaftlichen Qualifizierung
von Frauen* an der Hochschule (BwQF)“ unter der Leitung von Prof. Dr.
Bettina Völter veranstaltet.

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Das bayerische Ministerium setzt die Musiklehrbeauftragten in eine Zwangslage

“Hiermit erkläre ich, dass ich meinen Lebensunterhalt aus anderen Quellen als den Lehraufträgen an staatlichen bayerischen Hochschulen hinreichend bestreiten kann.” Das sollten im November 2018 die rund 900 Lehrbeauftragte unterschreiben, die an den drei Musikhochschulen des Freistaats Bayern arbeiten (Nürnberg, München und Würzburg).  Für die meisten Musiklehrbeauftragten stimmt es gar nicht, dass sie nebenberuflich unterrichten. Denn die Hochschulen setzen Lehrbeauftragte seit Jahrzehnten besonders viel ein – als kostengünstigen Ersatz für Professor*innen.

In einer Umfrage gab mehr als die Hälfte der Befragten an, existenziell von den Lehraufträgen abhängig zu sein. Wie sich die Betroffenen – auch mit Unterstützung ihrer gewählten Interessenvertretung – dagegen wehren, stellt Jakob Wetzel in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung dar.

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Erhöhung der Honorare an den Bremer VHSen

Für die Honorarlehrkräfte an den Bremer VHSen gilt ab dem 9.1.19 ein Mindesthonorar von 23 € / (UE) Unterrichtsstunde, das am 1.1.2020 auf 25 € erhöht wird. Bis 2023 soll das Mindesthonorar auf 31 € gesteigert werden. Dazu sollen jährliche Erhöhungen mindestens entsprechend der Tarife für den kommunalen öffentlichen Dienst (TVÖD) erfolgen. Nach Auffassung vom GEW-Landesvorstandssprecher Christian Gloede schaffen diese Maßnahmen „für die freiberuflichen VHS-Kolleginnen und -Kollegen eine finanzielle Sicherheit und Perspektive.“  Den jetzt beschlossenen  Honorarerhöhungen ist eine lange Phase der Mobilisierung und der Verhandlungen vorangegenagen. Siehe hier und  hier. Weiterlesen

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Anhörung im Bundestag über die Versicherungspflicht für Solo-Selbst­ständige

Der Ausschuss für Arbeit und Soziales im Bundestag hat in einer öffentlichen Anhörung am Montag, 8. Oktober 2018, über die Versicherungspflicht für Selbstständige in der Kranken- und Rentenversicherung diskutiert. Die Mehrheit von Sachverständigen begrüßte die Versicherungspflicht, auch wenn Details zu der Ausgestaltung noch bestanden. Weiterlesen

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Mindestlohn in der Weiterbildung

Seit 2012 hat die GEW – neben den Tarifverträgen im Öffentlichen Dienst  – auch bundesweite Tarifverträge für die Weiterbildungsbranche abgeschlossen. Der allgemeinverbindliche Mindestlohn gilt für pädagogisches, angestelltes Personal. Die Gewerkschaften GEW und ver.di haben einem neuen Mindestlohn (in den meisten Fällen 15,79 Euro/Std.) bereits im Juli 2018 zugestimmt. Aber bei der Verordnung des Bundesarbeitsministeriums zum Mindestlohn in der Weiterbildung für 2019 gibt es leider Verzögerungen, für die die Bundesregierung verantwortlich ist.

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Ein Artikel über die Herbstakademie der GEW

Auf die Ausgabe vom Dezember 2018 der Zeitschrift der GEW, E&W, ist ein Bericht von Matthias Holland-Letz über die Herbstakademie erschienen.  Bei der Herbstakademie war die zentrale Frage „Wie lässt sich gute Arbeit in der Weiterbildung sicherstellen?“: Es ging um die Vergütung sowie um die Professionalität der Dozent*innen und der anderen Beschäftigten.  Siehe auch hier. Weiterlesen

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Förderung statt Zwang in Integrationskursen

Die Berliner Gruppe „Freie Dozent*innen“ hat am 18.12.2018 (Internationale Tag der Migranten*innen) einen offenen Brief ans BAMF geschickt. Der Brief wird von vielen Gruppen und Einzelpersonen unterstützt. Er wird an eine Reihe weiterer öffentlicher Stellen geschickt. Die Kritik der Dozent*innen richtet sich gegen das BAMF-Traegerrundschreiben vom 08.08.2018. Weiterlesen

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Petition gegen Befristungen an hessischen Hochschulen

Die Initiative für gute Arbeitsbedinignen an den Hochschulen Hessens (GEW, ver.di, NgAWiss) ruft die hessischen GRÜNEN dazu auf, ihre gestiegene Gestaltungsmacht im hessischen Landtag für eine Entfristungsoffensive an den hessischen Hochschulen einzusetzen. Insbesondere muss die Befristungsquote beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal durch eine umfassende Entfristung von Stellen, die nicht der wissenschaftlichen Qualifikation – insbesondere der Promotion – dienen, deutlich abgesenkt werden. Lehrkräfte für besondere Aufgaben und administrativ-technisch Beschäftigte müssen unmittelbar entfristet werden. Schade: Die Lehrbeauftragten kommen im Text nicht vor. Viele üben ebenfalls häufig Daueraufgaben aus und hangeln sich dabei von Honorarvertrag zu Honorarvertrag.

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Umsetzung der Hochschulverträge von 2017 an der TU-Berlin

(Beitrag von Elisabeth Seydel)

Am 7. 11. 2018, also ein Jahr nach Abschluss der Hochschulverträge mit dem Berliner Senat, hat der Akademische Senat (AS) der TU Berlin einen Beschluss zur Erhöhung der Lehrbeauftragten – Vergütungen gefasst. Der Kanzler hatte dazu einen Antrag eingebracht, zu dem wir (die TU – AG Lehrbeauftragte mithilfe der Mittelbau –  Initiative) hinsichtlich zweier Punkte einen Zusatzantrag gestellt haben. Beide Anträge wurden laut Beschluss vom AS angenommen. Der AS hat gegenüber dem Präsidenten der TU formal lediglich ein Vorschlagsrecht; in der Vergangenheit wurden allerdings einstimmige Beschlüsse immer umgesetzt, bei mehrheitlichen war dies unterschiedlich. Weiterlesen

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