Artikel über die Arbeit in Integrationskursen in der TAZ

Am 12.4. ist in der Tageszeitung ein Artikel von Thomas Gerlach über die Arbeit in Integrationskursen –  besonders in Berlin – erschienen:

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5495511&s=Integration&SuchRahmen=Print/

Die Dozentin Astrid Knabe und André Pollmann – bei ver.di zuständig für den Bereich Volkshochschulen – berichten über  ihre Erfahrungen und bringen ihr Wissen ein. Das Bild, das herauskommt, ist realistisch: Die Prekarität ist die Haupteigenschaft dieses Bereichs, obwohl die Arbeit an sich hoch interessant ist. Die Verbesserungen der letzen Jahre sind nur partiell und wurden mühsam erstitten. Der Schluss des Artikels ist: „Was ihr [der Kollegin] fehlt, ist die Wertschätzung für eine Arbeit, die sie doch letztlich im Auftrag der Bundesrepublik verrichtet.“ Ein lesenswerter Artikel.

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Selbstständige mit geringem Einkommen und Krankenkassenbeiträge

Auf der Frankfuter Rundschau ist am 27.03.2018  ein Artikel über die Krankenkassenbeiträge der Soloselbständigen und die geplante Senkung der Beitragsbemessungsgrenze erschienen. Der Journalist vertritt die Auffassung, dass eine niedrigere Beitragsbemessungsgrenze „eine Subventionierung einer Selbstständigkeit, die nicht zum Leben reicht, durch die Solidargemeinschaft der Beitragszahler“ bedeuten würde. Nach seiner Auffassung der „Mindestbeitrag … soll verhindern, dass sie (= die Soloselbständigen)  sich arm rechnen, um Sozialabgaben zu sparen“. Weiterlesen

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Pressemitteilung der AStA an der Uni-Göttingen

An der Zentralen Einrichtung für Sprachen und Schlüsselqualifikationen (ZESS) der Universität Göttingen werden im kommenden Sommersemester  34 Kurse wegfallen, 30 weitere dann zum Wintersemester.

Das hat dramatische Folgen für die Lehrbeauftragte, aber selbstverstaendlich auch für die Studierenden: Nach aktuellen Schätzungen werden im Sommersemester ungefähr 650 Studierende keinen Kursplatz bekommen, zum Wintersemester dann sogar 1200. Daher hat die AStA, als Vertretung aller Studierenden,  gefordert, Weiterlesen

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Willkür am Arbeitsplatz

Ich habe von der betroffenen Kollegin die folgende Geschichte erfahren. Ich halte es für unerträglich, dass wir Honorarlehrkräfte für Selbstverständlichkeiten, wie bei Krankheit nicht zu arbeiten oder schwerkranke Verwandte zu besuchen, der Willkür der Vorgesetzten völlig aufgesetzt sind. Ich halte es für wenig sinnvoll zu jammern, aber bei diesem Vorkommnis war ich ein bisschen verärgert. Weiterlesen

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Widerspruch bei der Krankenkasse

Die Techniker Krankenkasse (TK) hat mir vor zwei Wochen geschrieben, um mich zu fragen, ob ich den Widerspruch aufrecht erhalten will. Hier ist meine Antwort, die vielleicht andere Kolleg*innen inspierieren kann. Weitgehend habe ich den folgenden Text aus den Begründungen der Bundestagspetition von Andreas Mueller übernommen: https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2018/_01/_03/Petition_75896.html Weiterlesen

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Eine Bundestagspetition über die Krankenkassenbeiträge

Die  Bundestagspetition Nr. 75896 von Andreas Mueller ueber die  Krankenkassenbeiträge für Selbständige kann mitgezeichnet werden:
https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2018/_01/_03/Petition_75896.html
Unterschreibt und leitet den Link weiter, damit das Thema der Krankenkassenbeiträge auch den Bundestag erreicht.

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OWUS und Honorarlehrkräfte: eine Konferenz in Berlin

Am 17. März 2018 war ich bei der 3. KMU (Kleine und mittelständische Unternehmen) Konferenz, die der OWUS (Offener Wirtschaftsverband von klein- und mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen e.V.) in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung gehalten hat, um über die Umsetzung der «Sozialcharta für Solo-Selbständige und Kleinunternehmer» zu diskutieren.

Der OWUS ist ein 1994 gegründeter Wirtschaftsverband und definiert sich als „Selbsthilfeorganisation für linksdenkende und –handelnde kleine und mittlere Unternehmer, Handwerker, Gewerbetreibende, Selbständige und Freiberufler“. Er steht der Partei „Die Linke“ nahe und ist vor allem in den neuen Bundesländern verbreitet. Bei dieser Konferenz stand die Verbesserung der sozialen Absicherung der Solo-Selbstständigen sowie das Mindesthonorar im Mittelpunkt der Diskussion. Weiterlesen

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Ein Antrag der LINKE über die Soloselbstständigen

Die Fraktion der LINKE im Bundestag hat am 1.3.18 einen interessanten Antrag über die „Soziale Lage und Absicherung von Solo-Selbstständigen“ gestellt (Drucksache 19/1034). Gesamtziel des Antrags wird folgendermaßen definiert: „Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, ein Maßnahmenpaket sowie einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem die Einkommen von prekären Selbstständigen stabilisiert und erhöht werden können und die sozialstaatlichen Sicherungssysteme in einer angemessenen Art und Weise für die Selbstständigen geöffnet werden.“ Weiterlesen

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Gerechte Krankenkassenbeiträge für Selbständige

Der Bundestag hat sich mit der Höhe der Krankenbeiträge am 22. März 2017 beschäftigt. Die LINKE hatte bereits im Frühjahr 2017 einen Antrag eingebracht, nachdem die Mindestbemessungsgrenze auf 450 € gesenkt werden sollte, d.h. auf die Grenze, die für die Beschäftigten gilt. Der Antrag wurde am 30.03.3017 durch die Stimmen von CDU/CSU/SPD abgelehnt, die Grünen hatten sich enthalten.  Vor der Bundestagswahl im September 2017 hatten fast alle Parteien verlautbaren lassen, die Mindestbeiträge absenken zu wollen. Weiterlesen

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Streik an der britischen Hochschulen

Am 22.2.2018 hat an vielen britischen Hochschulen ein Streik angefangen, der sich zu einem der grössten Streik im Bildungswesen Grossbritanniens entwickeln. Bis Mitte März sollen 60 Hochschulen betroffen sein, darunter die Elite-Unis in Oxford und Cambridge. Anlass für den Streik  ist eine Reform des Pensionssystems. Künftig werden Professor*innen und Lehrkräfte deutlich weniger Rente erhalten und die Höhe wird unsicher sein. Weiterlesen

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