Mehr Geld für die Weiterbildung in Brandenburg

Das Brandenburger Bildungsministerium hat am Donnerstag 2.8.18 mitgeteilt, dass die Förderung der Erwachsenenbildung erhöht wird. Eine Unterrichtsstunde in der Weiterbildung wird bis jetzt vom Land mit rund 22 Euro gefördert. „Künftig soll die Förderung je Unterrichtsstunde auf rund 32 Euro angehoben werden“, sagte die Sprecherin des Ministeriums. Damit sollten Honorardozentinnen und Honorardozenten an Volkshochschulen und anderen brandenburgischen Einrichtungen der Erwachsenenbildung künftig besser bezahlt werden. In der Begründung auf die gesellschaftliche Bedeutung der Erwachsenenbildung wird darauf hingewiesen, dass die „Voraussetzung für attraktive und qualitativ hochwertige Weiterbildungskurse gut qualifizierte und motivierte Honorarkräfte“ sind. Siehe auch: http://www.maz-online.de/Brandenburg/Kabinett-Brandenburg-beschliesst-hoehere-Zuschuesse-fuer-VHS-Dozenten

http://www.pnn.de/potsdam/1307834/

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Honorarlehrkräfte in Niedersachsen: Wertvolle Arbeit, aber sehr schlecht bezahlt

Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet in ihrem Beitrag „Zehntausende Pädagogen arbeiten in Niedersachsen auf Honorarbasis“ über die Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Laut der Landesregierung arbeiten in Niedersachsen über 20 000 Honorarlehrkräfte.  „Sie leisten wertvolle Arbeit, werden dafür aber größtenteils sehr schlecht bezahlt“, sagte die Grünen-Fraktionschefin Anja Piel. Weiterlesen

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Fair oder prekär? Meist prekär

Das Heft von Juli-August-2018 der Zeitschrift der GEW „E&W“ (Erziehung und Wissenschaft) trägt den Titel „Stiefkind Weiterbildung“: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ew-7-82018-stiefkind-weiterbildung/

Besonders interessant für die Honorarlehrkräfte ist der Artikel von Oliver Brüchert, Koordinator Tarif- und Beamtenpolitik beim GEW-Hauptvorstand, über die Vergütung und die Arbeitsbedingungen: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/fair-oder-prekaer-meist-prekaer/#top Weiterlesen

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Gute Nachricht aus der Westfälischen Schule für Musik

An der Westfälischen Schule für Musik in Münster werden die Arbeitsbedingungen verbessert. Gegenwärtig werden die Musikkurse fast zur Hälfte von den 67 Angestellten und von 116 Honorarlehrkräften geleitet. Die Stadtverwaltung will dieses Verhältnis so geändert, dass 80 Prozent der Stunden von Angestellten unterrichtet werden. Dafür werden 16 neue feste Stellen geschaffen – 2019 und 2020 jeweils acht. Darüber hinaus wird das Honorar der Freien von 25 auf 30 Euro pro Unterrichtseinheit angehoben.

Mehr dazu: http://www.wn.de/Muenster/Kultur/3345044-Westfaelische-Schule-fuer-Musik-Mehr-feste-Stellen-mehr-Honorar Weiterlesen

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Neue Honorarsätze für die Lehrbeauftragten an den Berliner Hochhschulen

Courtesy Bastian Beilig

Anfang Juli 2018 hat die Berliner Senatsverwaltung eine neue Richtlinie für die Vergütung der Lehraufträge veröffentlicht. Die 2017 abgeschlossenen Hochschulverträge, die die Finanzierung der Hochschulen durch den Senat für fünf Jahre regeln, sehen eine Erhöhung  der Honorare der Lehrbeauftragten vor, die jetzt mit der Richtlinie umsetzt werden: ab dem Wintersemester 2018/2019 steigt die Untergrenze des Honorars auf 35,00 Euro, ab dem Wintersemester 2019/2020 werden sie 37,50 Euro, und dann geht die Steigerung um 2,35% pro Jahr weiter (ab dem Wintersemester 2020/2021 38,38 Euro, ab dem Wintersemester 2021/2022 39,28 Euro und ab dem Wintersemester 2022/2023 40,21 Euro). Weiterlesen

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Weiterbildung in Österreich

Auf Einladung der Fachgruppe Erwachsenenbildung bei der GEW Berlin fand am 3.7.2018 ein interessantes Gespräch über die Weiterbildung in Österreich statt. Die Referentin, Birgit Aschemann, arbeitet u.a. im Auftrag des BMBF (Bundesministeriums Bildung und Forschung) und der österreichischen Weiterbildungsakademie, die auch nationale Zertifizierungsstelle ist. Sie hat dargestellt, wie in Österreich wie in Deutschland die Erwachsenenbildner*innen zwar das professionelle Rückgrat der Weiterbildung sind, aber sozial gesehen stehen sie meist selbst nur auf mehreren tönernen Füssen. Aber der Blick nach Österreich hat auch einen Unterschied gezeigt: Honorarlehrkräfte arbeiten in Österreich im Rahmen eines kollektiven Tarifvertrags. Dies bedeutet, dass die österreichischen Dozent*innen heute mehr Arbeitssicherheit haben als vor 2012, u.a. haben sie Anspruch auf das Arbeitslosengeld. Weiterlesen

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Eingeordnet unter Arbeitsbedingungen

Tarifvertrag für studentische Beschäftigte in Berlin

Die Berliner studentischen Beschäftigten haben für einen neuen Tarifvertrag hart gekämpft. Der Tarifkonflikt hat anderthalb Jahr gedauert: Es gab zahlreiche Streiktage, neulich vier durchgehenden Streikwochen; hinzu kommen neun Verhandlungsrunden. Aber am 26.6. ist ein vorläufiges Verhandlungsergebnis erreicht worden. In der kommenden Woche stimmen die Gewerkschaftsmitglieder darüber ab.

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Brief der Honorarlehrkräfte an die Kommission „Verlässlicher Generationenvertrag“

Die Kommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ der Bundesregierung hat am 6. Juni 2018 ihre Arbeit aufgenommen.  Ziel der Kommission ist es, „Wege zu einer nachhaltigen Sicherung und Fortentwicklung der Alterssicherungssysteme“ zu finden. Der Kommission gehören Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeberverbände und der Gewerkschaften, der Politik und der Wissenschaft an. Siehe: https://www.verlaesslicher-generationenvertrag.de/

Die Vertretung der Berliner und Potsdamer VHS-Dozent*innen sowie das Daf-daz-Bündnis haben den Mitgliedern der Kommission den Brief weitergeleitet, den sie an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales geschickt hatten. Weiterlesen

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Veranstaltung in Berlin über die Erwachsenenbildung in Österreich

Die Fachgruppe Erwachsenenbildung der GEW Berlin lädt zu einer öffentlichen Veranstaltung über die Erwachsenenbildung in Österreich ein: am 3. Juli, 12 –16.30 Uhr, mit Imbiss, im GEW-Haus, Ahornstr. 5, 10787 Berlin. Anmeldung erbeten: erwachsenenbildung@gew-berlin.de

Mehr: https://www.gew-berlin.de/erwachsenenbildung.php Weiterlesen

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Urlaubsentgelt für Arbeitnehmerähnliche

Nur wenige Freiberufler*innen in der Bildung wissen, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen einen gesetzlichen Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub/Urlaubsentgelt haben. Es ist aber wichtig, dass  Dozent*innen diesen Anspruch kennen – unabhängig davon, ob er geltend gemacht wird oder nicht.
Die GEW in Düsseldorf nimmt den Deutschen Weiterbildungstag zum Anlass, mit dieser Veranstaltung einen Rahmen zu bieten, in dem sich Betroffene und Interessierte austauschen können.
Mittwoch, 26.9.2018, 18:00 – 20:00 Uhr
Gewerkschaftshaus, Friedrich-Ebert-Str. 34-38, 40210 Düsseldorf

Anmeldung bis 19.9.2018 gern per Mail an die Geschäftsstelle.

Vielleicht wollen Kolleg*innen in anderen Städten Veranstaltungen zum Thema organisieren.

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