Hohe Durchfallquote am Ende der Integrationskurse

Der Tagesspiegel berichtet in seinem Beitrag „45 Prozent der Zuwanderer schaffen den Deutschtest nicht“ über die niedrigen Erfolgsquoten beim DTZ (Deutsch-Test für Zuwanderer A2·B1). Über dieses Thema wurde oft in den Medien berichtet. Das Daf-Daz-Bündnis hat sich  schon geäußert und einige Zeitungen angeschrieben. In seinem Offenen Brief an Die Welt steht folgendes zu den Gründen für den häufigen Misserfolg: „Auch wir, die Lehrkräfte, sind mit den Prüfungsergebnissen nicht zufrieden. Wir warnen aber vor falschen Rückschlüssen. Wenn man bedenkt, dass nur 63 % der Deutschen auf B1-Niveau Englisch sprechen und verstehen können und daneben 30 % überhaupt keine Fremdsprache beherrschen, und dies trotz eines Lebens in Wohlstand, Frieden und Sicherheit sowie langjährigen Unterrichts in der Schule, dann sind Testergebnisse von fast 50% mit B1 (und weitere 40 % mit A2) in den Integrationskursen nach unserer Auffassung nicht wirklich katastrophal. Weiterlesen

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Freitag „Demotag“ in Berlin

Berlin, 04.05.2018 Kundgebung von MusikschullehrerInnen und VHS-DozentInnen

In Berlin ist Freitag (auch) Demotag. Die Vertretungen der freien Mitarbeiter*innen an den Berliner Musikschulen und Volkshochschulen rufen alle Kolleg*innen auf.  WANN? Freitag, 29.3., Fr, 12.4, Fr, 3.5., um 10.00 – 10.45 Uhr

WO? Senatsverwaltung für Finanzen, Klosterstraße 59 (U Klosterstr., S+U Jannowitzbrücke)

WARUM? Die freien Mitarbeiter*innen an den Berliner Musikschulen und Volkshochschulen fordern gemeinsam mit ver.di, dem Landesbeirat Musik (LBM) und der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) eine außerordentliche spürbare Honorarerhöhung. Weiterlesen

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Kurszeiten und Termine bei den Ämtern

Im Tagesspiegel ist ein Artikel über die Kurse für Geflüchtete erschienen: Er enthält ein interessantes Interview mit einem Kollegen aus der Berliner VHS-Lichtenberg.  Es geht um die Vielzahl der Gründen, die es den Geflüchteten erschweren, regelmäßig die Deutschkurse zu besuchen. Und auch darum, wie es vermieden werden könnte, dass sich Termine bei den Ämtern mit den Deutschkursen überschneiden.

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Unterrichtsstunden für den Senator

Die Fachgruppe Musik im ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg lädt die Berliner Musikschullehrenden dazu ein, dem Finanzsenator einige Unterrichtsstunden zu geben:  am Freitag, 29.3., Freitag, 12.4. und Freitag, 3.5. jeweils um 10.00 – 10.45 Uhr vor der Senatsverwaltung für Finanzen (Klosterstraße 59, 10179 Berlin). Zusätzlich wird am 17.5. um 9.00 – 9.45 Uhr vor dem bcc am Alexanderplatz anlässlich des VdM-Kongresses musiziert. Alle Kolleg*innen sollen die eigenen Instrumente mitbringen. Hier ist ein Video als ein kleiner Vorgeschmack der Aktion. Weiterlesen

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Sendung über Integrationskurse in rbb

Der rbb 24 berichtet in seiner Sendung über Fälle von Betrug in Integrationskursen, über Fehlverhalten von einigen Teilnehmer*innen und über bei einigen Trägern herrschende Abzocker-Mentalität.

Eine Dozentin berichtete dem Sender: „Es ging nur ums Geld und dabei wurde auch betrogen.“ Sie sei von der Schulleitung aufgefordert worden, auch für Unterrichtsstunden zu unterschreiben, die sie nicht gehalten habe. Das habe sie gemacht, aus Angst, ihren Job zu verlieren. Zum Teil seien Kursteilnehmer auf Listen abgerechnet worden, die schon längst abgebrochen oder die Schule gewechselt hatten.“ Weiterlesen

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Frist ist Frust – Entfristungspakt an Hochschulen

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Bei der Kampagne „Frist ist Frust“ geht es um den Hochschulpakt zur Finanzierung der Hochschulen durch dem Bund. Immer noch sind neun von zehn Arbeitsverträgen im akademischen Mittelbau an deutschen Hochschulen befristet. Über die Hälfte hat eine Laufzeit von nicht einmal einem Jahr.  Unter dem Motto „Frist ist Frust“ steht eine Kampagne, die GEW, ver.di und das Netzwerk von Mittelbauinitiativen „Netzwerk für Gute Arbeit in Wissenschaft“ (NgAWiss) gestartet haben. Ziel ist ein Entfristungspakt, der Dauerstellen an den Hochschulen schafft.

Hier kann eine unterstützende Petition unterschrieben werden. Weiterlesen

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8. März in Stuttgart: „fair statt prekär!“

Bei der 8. März-Demo in Stuttgart hat eine Dozentin aus dem Bereich  Integrationskurse gesprochen. Sie hat erklärt, wie das System Integrationskurse funktioniert:
Die Lehrkräfte sind nicht fest angestellt, sondern sie arbeiten als Honorarkräfte im Auftrag des Bundesinnenministeriums. Sie hat an die Forderungen der Sprachlehrkräfte aus dem Bereich Deutsch als Fremdsprache erinnert: Solange es keine feste Stellen für die Daueraufgabe im Integrationsbereich gibt, verlangen die Dozent*innen:  a) Lohnfortzahlung bei Kursausfall und bei längerer Krankheit; b) Anwartschaft auf eine Rente, von der gelebt werden kann: Die aktuellen Honorare führen zur vorprogrammierten Altersarmut; c) Beteiligung der Auftraggeber an Kranken- und Rentenversicherung; d) Entlohnung wie die anderer Lehrer*innen: Die Honorare müssen sich an der Entgeltgruppe 11 des TVöD orientieren, was 57 Euro pro Unterrichtseinheit bedeutet; f) die Umsetzung des Rechts auf bezahlten Erholungsurlaub.

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Stuttgarter Dozent*innen kämpfen ums Urlaubsentgelt

Die GEW berichtet in ihrem Beitrag „Deutschlehrkräfte machen sich für bezahlten Urlaub stark“ über eine Aktion von Stuttgarter Dozent*innen, die letzte Woche im Rahmen der Schnupperwoche an der VHS Stuttgart die Besucher über die Arbeitsbedingungen an der Volkshochschule  aufgeklärt und über den Unwillen der VHS, das den Lehrkräften gesetzlich zustehende Urlaubsentgelt zu gewähren, informiert haben . „An der VHS Stuttgart haben Deutschlehrkräfte im November 2017 Anträge auf bezahlten Erholungsurlaub gestellt. Dieses Recht steht Freiberufler*innen zu, wenn sie als „wirtschaftlich abhängig“ von einem Haupt-Auftraggeber gelten. Die Volkshochschule hat die Anträge bis heute nicht abschließend bearbeitet.“ Weiterlesen

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Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung

Wie wir berichtet haben, sind Krankenkassenbeiträge der freiwillig gesetzlich Versicherten ab 2019 näher am realen Einkommen. Darüber  sind hier weitere Informationen von  ver.di und von der GEW zu lesen. Grundsätzliches zur Gesetzlichen Krankenversicherung für Selbstständige findet ihr hier.

 

 

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Kampf zum Tarifvertrag im öffentlichen Dienst

Vor der nächsten Verhandlung für den Tarifvertrag im öffentlichen Dienst rufen die Berliner Gewerkschaften zu zwei Tagen Warnstreik am Die. 26. Februar und Mittwoch, 27. Februar auf. Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 21. Januar 2019 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), aber bis jetzt ohne Ergebnisse. Sie fordern eine Erhöhung der Tabellenentgelte von 6 Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich. Honorarlehrkräfte sind nicht im öffentlichen Dienst angestellt und vom Tarifvertrag nicht direkt betroffen. Sie arbeiten aber durchaus häufig, direkt oder indirekt, im öffentlichen Auftrag, sei es in der Integration, in der Hochschulbildung oder musikalischen Bildung. Weiterlesen

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