Schlagwort-Archive: Honorar

Bessere soziale Absicherung für die Berliner VHS-Dozent*innen und Musikschullehrer*innen

Für die VHS-Dozent*innen stellt der Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses (AH) vom  4.6.2020 einen Erfolg dar. Auf seiner 60. Plenarsitzung hat das Berliner AH den Antrag „Mehr soziale Sicherheit für Volkshochschul-Dozent*innen“ angenommen, den die Koalitionsparteien eingebracht hatten. Damit fordert das Parlament den Senat auf, mit den Gewerkschaften und der Berliner Vertretung der VHS-Dozent*innen Verhandlungen zu einer Rahmenvereinbarung aufzunehmen. Ziel ist, über Honorare und soziale Absicherung zu verhandeln. Bis jetzt wird alles über Verordnungen, ein einseitiges Instrument, geregelt. Im Land Bremen ist eine Rahmenvereinbarung 2019 in Kraft getreten.

Die jetzt bewilligte Version des Antrags wurde im Vergleich zur Fassung der ersten parlamentarischen Lesung geändert: „gemäß Beschlussempfehlung des Hauptausschusses“. Damit wurde die Weiterzahlung der Honorare für laufende und geplante Kurse bis zur Eröffnung der VHS verlängert.

Auf der Webseite des rbb gibt es  in der Rubrik „Soziale Sicherheit für VHS-DozentInnen“ ein Video mit den Debatten in der Sitzung des AH vom 4.6.2020.

Die Berliner Vertretung der VHS-Dozent*innen und ver.di erwarten vom Senat, dass er noch vor der Sommerpause Sondierungsgespräche führt, damit  schnellstmöglich mit der Ausformulierung der Rahmenvereinbarung begonnen werden kann.

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Honorarfortzahlung an den Berliner VHS- sowie Musikschulen

Die VHS-Dozent*innen-Vertretung und ver.di haben am 30.3.2020 das „Rundschreiben IV Nr. 29/2020“ der Senatsverwaltung für Finanzen erhalten. Es ist erfreulich, dass die Erwartungen der Dozent*innen im Großen und Ganzen erfüllt werden: „die Weiterzahlung [kommt] grundsätzlich nur für bereits vertraglich gebundene Honorarkräfte in Betracht“, aber auch „Ausnahmsweise werden diesen auch Honorarkräfte gleichgestellt, deren Dienstleistung durch bereits festgelegte organisatorische Maßnahmen wie z.B. Termine und Veranstaltungspläne vorgesehen und eingeplant war und bereits vorvertragliche Bindungen eingegangen wurden. „
Die Berliner Vertretung der VHS-Dozent*innen und ver.di haben Kommentare zum Rundschreiben verfasst, die hier zu lesen sind.

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Lehrbeauftragtenvergütung an der TU-Berlin

Das Präsidium der TU-Berlin wird den Beschluss des Akademischen Senats vom 7. November 2018, auch die Vergütung für fachsprachliche Lehraufträge um jährlich 2,35 % zu erhöhen, nun doch NICHT umsetzen. Vielmehr wird die einmalige Erhöhung auf 41,- € pro SWS in der neuen Richtlinie festgeschrieben. Weiterlesen

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Erhöhung der Honorare an den Bremer VHSen

Für die Honorarlehrkräfte an den Bremer VHSen gilt ab dem 9.1.19 ein Mindesthonorar von 23 € / (UE) Unterrichtsstunde, das am 1.1.2020 auf 25 € erhöht wird. Bis 2023 soll das Mindesthonorar auf 31 € gesteigert werden. Dazu sollen jährliche Erhöhungen mindestens entsprechend der Tarife für den kommunalen öffentlichen Dienst (TVÖD) erfolgen. Nach Auffassung vom GEW-Landesvorstandssprecher Christian Gloede schaffen diese Maßnahmen „für die freiberuflichen VHS-Kolleginnen und -Kollegen eine finanzielle Sicherheit und Perspektive.“  Den jetzt beschlossenen  Honorarerhöhungen ist eine lange Phase der Mobilisierung und der Verhandlungen vorangegenagen. Siehe hier und  hier. Weiterlesen

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Umsetzung der Hochschulverträge von 2017 an der TU-Berlin

(Beitrag von Elisabeth Seydel)

Am 7. 11. 2018, also ein Jahr nach Abschluss der Hochschulverträge mit dem Berliner Senat, hat der Akademische Senat (AS) der TU Berlin einen Beschluss zur Erhöhung der Lehrbeauftragten – Vergütungen gefasst. Der Kanzler hatte dazu einen Antrag eingebracht, zu dem wir (die TU – AG Lehrbeauftragte mithilfe der Mittelbau –  Initiative) hinsichtlich zweier Punkte einen Zusatzantrag gestellt haben. Beide Anträge wurden laut Beschluss vom AS angenommen. Der AS hat gegenüber dem Präsidenten der TU formal lediglich ein Vorschlagsrecht; in der Vergangenheit wurden allerdings einstimmige Beschlüsse immer umgesetzt, bei mehrheitlichen war dies unterschiedlich. Weiterlesen

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Honorarerhöhung an der VHS-Düsseldorf

Die Düsseldorfer VHS-Dozent*innen hatten sich bereits 2017 gegen Sparpläne der Stadt zur Wehr gesetzt und eine Angleichung der VHS-Honorare an den Integrationskurs gefordert.

Wie GEW, ver.di und DGB in ihrer Pressemitteilung vom 15.11.18 schreiben, will die SPD einen Antrag bei der Stadt Düsseldorf einbringen, um höhere Honorare für die VHS-Dozent*innen zu erwirken. Ein Antrag der Linken zum gleichen Thema ist allerdings erst kürzlich gescheitert. Weiterlesen

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Honorar für die Dozent*innen der VHS Potsdam

An der VHS-Potsdam sollen viele Punkte der neuen Honorarordnung noch bis Dezember verhandelt werden. Dazu gehört auch die Höhe der Honorare, worüber es unterschiedliche Positionen innerhalb der Stadtverwaltung gibt. Die parteilose Bildungsbeigeordnete Noosha Aubel hat eine neue Vergütungstabelle für die Dozent*innen präsentiert, nach der diese je nach Qualifikation zwischen 32 und 35 Euro pro Unterrichtseinheit erhalten würden. Weiterlesen

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Ein Mindesthonorar für Soloselbstständige?

Es ist sicher, dass viele Honorarlehrkräfte und andere Soloselbstständige unter dem Mindestlohn verdienen, aber die Diskussion über den Sinn und die Höhe eines Mindesthonorars ist noch offen. Die ver.di-Bundeskommission Selbständige und das IG-Metall-nahe IHS (Hugo-Sinzheimers-Institut für Arbeitsrecht) haben dazu unterscheideliche Meinungen.
Die ver.di-Bundeskommission Selbstständige (BKS) hat im Juni 2018 die folgende Position bezogen:

  • eine generelle Untergrenze der Vergütung für alle Formen der selbstständigen Tätigkeit ist kein praktisch umsetzbares Schutzsystem,
  • branchenspezifische Mindesthonorare sind sinnvoll und können auch per Gesetz oder Verordnung durchgesetzt werden.

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Neuigkeiten in den Alphabetisierungskursen vom BAMF

Am 10.9.18 hat das BAMF mit einem Rundschreiben an die Träger zwei wichtige Neuigkeiten eingeführt.

Mit dem 1.4.2019 werden die Dozent*innen in den Alphabetisierungskursen vom BAMF  die entsprechende Qualifikation haben müssen.  Damit läuft die Ausnahmegenehmigung aus, die seit 2015 in Kraft ist. Zudem sollten die Dozent*innen in den Alphabetisierungskursen vom BAMF 40 Euro als Mindesthonorar erhalten.

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Mehr Geld für die Weiterbildung in Brandenburg

Das Brandenburger Bildungsministerium hat am Donnerstag 2.8.18 mitgeteilt, dass die Förderung der Erwachsenenbildung erhöht wird. Eine Unterrichtsstunde in der Weiterbildung wird bis jetzt vom Land mit rund 22 Euro gefördert. „Künftig soll die Förderung je Unterrichtsstunde auf rund 32 Euro angehoben werden“, sagte die Sprecherin des Ministeriums. Damit sollten Honorardozentinnen und Honorardozenten an Volkshochschulen und anderen brandenburgischen Einrichtungen der Erwachsenenbildung künftig besser bezahlt werden. In der Begründung auf die gesellschaftliche Bedeutung der Erwachsenenbildung wird darauf hingewiesen, dass die „Voraussetzung für attraktive und qualitativ hochwertige Weiterbildungskurse gut qualifizierte und motivierte Honorarkräfte“ sind. Siehe auch: http://www.maz-online.de/Brandenburg/Kabinett-Brandenburg-beschliesst-hoehere-Zuschuesse-fuer-VHS-Dozenten

http://www.pnn.de/potsdam/1307834/

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