Schlagwort-Archive: Honorarlehrkräfte

Corona-Krise: Soforthilfe erreicht viele Freiberufler*innen nicht

Die Main-Post befasst sich am 8.5.2020 in ihrem Beitrag „Freiberufler fallen durchs Raster“ ausführlich mit der schwierigen Lage der Freiberufler*innen in der Corona-Krise. Der Untertitel lautet „Wer als Freiberufler auf Honorarbasis seinen Lebensunterhalt verdient, hat aktuell schlechte Karten. Es gibt keine Soforthilfe, wenn die Einnahmen ausbleiben.“  Zwei DaFZ-Lehrerinnen. Monika Schmidmeier und Ann-Kathrin Mahmoud an der VHS Karlstadt (Bayern) berichten, dass sie keinen Anspruch auf die Soforthilfemaßnahmen ihres Landes haben, da diese nur für die Betriebskosten bestimmt sind; und Honorarlehrkräfte haben keine nennenswerten Betriebskosten. Dasselbe gilt für die Maßnahmen des Bundes und der meisten Länder. Das entgegengesetze Beispiel stellt Baden-Württemberg dar, wo es möglich ist, im Rahmen der Soforthilfe auch Lebenshaltungskosten geltend zu machen. In vielen anderen Fällen bleibt nur Hartz IV.

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Eine Sendung über Freischaffende im Kultur- und Bildungsbereich in der Corona-Krise

Am 02.05.2020 hat sich eine Deutschlandsfunk-Sendung (im „Bildungsmagazin“, in der Reihe Campus und Karriere ) mit der Frage beschäftigt, wie Freischaffende im Kultur- und Bildungsbereich mit der Corona-Krise umgehen. An der Diskussion haben sich Sascha Rex (Referent Schwerpunkt Gesellschaftspolitik beim Deutschen Volkshochschulverband), Sarah Krispin, (freischaffende Sängerin in Berlin) sowie Lilia Felderritz (ZVA-Künstlervermittlerin an der BfA Köln). Ein Bericht dazu ist hier zu lesen.

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Einnahmeausfälle wegen der Corona-Krise

Hunderttausende Honorarkräfte laufen Gefahr, von  massiven Einnahmeausfällen betroffen zu werden.  In einem Gastbeitrag vom 

Zwei Petitionen laufen, um von der Bundesregierung und vom Bundestag die Unterstützung der freien Künstler*innen bzw. der Daf-daz-Dozent*innen zu fordern. Eine weitere Petition fordert ein Grundeinkommen für 6 Monate.

Gewerkschaften (ver.di, GEW) und Verbände, auch das Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte, haben schon zuständige Ministerien und Behörden angeschrieben bzw. angesprochen, um eine finanzielle Unterstützung der Honorarlehrkräfte zu fordern.  Sie warten auf Auskunft.  Die GEW-Bayern hat einen ausführlichen und klar strukturierten Ratgeber herausgegeben. Hier ist eine Information von Ver.di für Freie und Selbstständige im Bezug auf die Krise vom Corona-Virus zu lesen. Weiterlesen

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Politisch aktiv sein und bleiben!

Der Arbeitskreis für Honorarkräfte und der Landesverband der GEW NRW laden zur gemeinsamen Veranstaltung ein: „Politisch aktiv sein und bleiben!“

Am Freitag, dem 28. Februar 2020 von 16.00 bis 19.00 Uhr
im Gewerkschaftshaus Düsseldorf, Friedrich-Ebert-Str. 34-38, 40210
Düsseldorf. Weiterlesen

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Honorare und Arbeitsbedingungen der Dozent*innen an den VHSen

In einem Artikel der Taz zu den 100 Jahren der VHSen werden die Honorare und Arbeitsbedingungen der Honorardozent*innen an den VHSen fokusiert. Wie eine Kollegin erklärt „Es herrscht immer noch die überholte Idee aus den 50er Jahren, dass verbeamtete Hauptschullehrer in ihrer Freizeit an Volkshochschulen unterrichten, aber das entspricht nicht mehr der Realität.“ Etwa 188.000 Volkshochschullehrer*innen in Deutschland arbeiten in Vollzeit und, die allermeisten als Selbstständige auf Honorarbasis.“ Weiterlesen

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Vernetzungstreffen der Honorarlehrkräfte in Düsseldorf

Am 13. September in Düsseldorf: Der Landesverband der GEW in Nordrhein-Westfalen, Arbeitsgruppe Honorarkräfte, lädt zu einem Vernetzungstreffen „Honorarkräfte im Bildungsbereich – politisch aktiv sein und bleiben!“ ein, 16.00 bis 19.00 Uhr, Landesgeschäftsstelle der GEW NRW, Nünningstr. 11, 45141 Essen. Angesprochen sind Honorarkräfte von Bildungsstätten ALLER Art. Information und Anmeldungen an susanne.lange@gew-nrw.de

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Dritte Aktion der VHS-Dozent*innen und der freien Musiklehrkräfte in Berlin

„Bildung ist kein Hobby“ war einer der Slogans bei der  musikalischen Protest am 3. Mai 2019 vor der Berliner Senatsverwaltung für Finanzen. Die Berliner Musikschul- und Volkshochschullehrer*innen fordern seit langem einen Tarifvertrag für die arbeitsnehmerähnlichen Mitarbeiter*innen und angemessene Honorare für alle. Vor rund zwei Jahren wurden Verbesserungen bei der Sozialversicherung bereits vom Abgeordnetenhaus beschlossen, aber bis heute nicht umgesetzt. Bei der 3. Unterrichtsstunde für den Berliner Finanzsenator Kollatz war auch das Team von ver.di TV da. Sie haben eine gelungene Dokumentation der aktuellen Situation und der Forderungen gefilmt: https://www.verdi.de/verditv?mivstoredata=5c81641439YToyOntzOjc6ImNtZF92aWQiO2k6MTMzMDE4MTtzOjExOiJjbWRfZXhlY3V0ZSI7aToxO30%2C

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Über die preiswerten Integrationsdienstleister

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist am ein Artikel mit dem Titel „Preiswerte Integrationsdienstleister“ erschienen. Linda Guzzetti kommentiert:

Ein direkter Anlass für den Artikel ist nicht zu erkennen, und viel Neues ist nicht zu erfahren. Nach einer langen Einführung über den Wert der Sprache für die Integration sowie über den Unterschied zwischen DaF und DaZ kommt das Hauptargument: Das BAMF habe das Personal wahllos rekrutiert und die Abgrenzung zwischen Ehrenamtlichen, Teilzeitkräften und  hochqualifizierten Dozenten verwischt. Der Journalist schreibt, dass „die Konkurrenz unter den Kursanbietern in freier Trägerschaft […] in Verbindung mit dem ehrenamtlichen Engagement zu einer Entwertung des gesamten Berufsfeldes“ führt. Richtig ist, dass das BAMF zwischenzeitlich seine eigenen Qualitätskriterien auf fragwürdige Weise absenkte. Die Aussage des Journalisten, dass seit 2015 auch „gering qualifizierte Personen ohne Hochschulabschluss“ unterrichten, spiegelt aber nicht meine Erfahrung wieder, denn so gut wie jede Kollegin/Kollege verfügt über ein Universitätsstudium. Während der Journalist über „Lehrer“ redet, sind in meinem Berufsalltag die Mehrheit Lehrerinnen. Weiterlesen

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Urlaubsentgelt für Honorarlehrkräfte

Die GEW Düsseldorf nimmt den  „Deutschen Weiterbildungstag“  als Anlass, um über den Anspruch der Honorarlehrkräfte an einem Urlaubsentgelt zu diskutieren: am Mittwoch, 26.9.2018, 18:00 – 20:00 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Friedrich-Ebert-Str. 34-38, 40210 Düsseldorf. Um Anmeldung wird gebeten: geschaeftsstelle@gew-duesseldorf.de

Viele Honorarlehrkräfte wissen nicht, dass sie Anspruch auf Urlaubsentgelt haben,
☑ wenn sie keine eigenen Angestellten haben,
☑ wenn mehr als 50% des Bruttoeinkommens bei einem einzigen Auftraggeber erwirtschaftet wird. Mehr ist hier zu erfahren. Weiterlesen

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Honorarlehrkräfte in Niedersachsen: Wertvolle Arbeit, aber sehr schlecht bezahlt

Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet in ihrem Beitrag „Zehntausende Pädagogen arbeiten in Niedersachsen auf Honorarbasis“ über die Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Laut der Landesregierung arbeiten in Niedersachsen über 20 000 Honorarlehrkräfte.  „Sie leisten wertvolle Arbeit, werden dafür aber größtenteils sehr schlecht bezahlt“, sagte die Grünen-Fraktionschefin Anja Piel. Weiterlesen

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