Schlagwort-Archive: Integrationskurse

Fachtagung „Deutsch lernen, Teilhabe ermöglichen“

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) haben am 10. April 2019 in Berlin die Fachtagung „Deutsch lernen, Teilhabe ermöglichen“ organisiert. Nach der Begrüßung gab es vier Diskussionsblöcke, die von der rbb-Journalistin Elisabetta Gaddoni moderiert wurden. Anwesend waren circa fünfzig Leute, darunter viele aus anderen Bundesländern. In jedem Block hielten zwei bis vier Expert*innen einen kleinen Vortrag und dann hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Trotz dieser eintönigen Struktur war die Tagung spannend, zum einen, weil die Expert*innen kompetent waren, und zum anderen, weil das Spektrum der behandelten Themen breit war. Weiterlesen

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Eingeordnet unter Podiumdiskussionen

Aktuelle Angaben über die Integrationskurse

Die Antwort, welche am 14.3.2019 die Bundesregierung einer Kleiner Anfrage von zwei AfD-Abgeordneten gegeben hat, enthält aktuelle Daten über die Integrationskurse (Drucksache 19/8015), d.h inklusive der Kurse im Jahr 2018. Die Tabellen geben Auskunft über die Anzahl der Kursteilnehmenden nach Art der Kurse, über die Aufenthaltstitel der Teilnehmenden sowie über ihrer Staatsangehörigkeit. Es zeigt sich, dass die Teilnehmenden aus Syrien (über 38.000) am zahlreichsten sind, gefolgt von denjenigen aus Afghanistan, Irak, Rumänien, der Türkei und Bulgarien.

Die Bundesregierung berichtet zudem, dass im Jahr 2018 die Kontrollen erheblich intensiviert worden sind: Das BAMF hat insgesamt 1.495 der 1.704 zur Durchführung von Integrationskursen zugelassenen Trägern geprüft, was einem Prozentsatz von 87,7 entspricht. Dabei wurden 4.148 Integrationskurse (von insgesamt 14.514) vom BAMF geprüft. d.h. 28,6%.

Am 14.12.2018 hat die Bundesregierung eine andere Kleine Anfrage aus der Fraktion der AfD geantwortet (Drucksache 19/6520 19. Wahlperiode).

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Hohe Durchfallquote am Ende der Integrationskurse

Der Tagesspiegel berichtet in seinem Beitrag „45 Prozent der Zuwanderer schaffen den Deutschtest nicht“ über die niedrigen Erfolgsquoten beim DTZ (Deutsch-Test für Zuwanderer A2·B1). Über dieses Thema wurde oft in den Medien berichtet. Das Daf-Daz-Bündnis hat sich  schon geäußert und einige Zeitungen angeschrieben. In seinem Offenen Brief an Die Welt steht folgendes zu den Gründen für den häufigen Misserfolg: „Auch wir, die Lehrkräfte, sind mit den Prüfungsergebnissen nicht zufrieden. Wir warnen aber vor falschen Rückschlüssen. Wenn man bedenkt, dass nur 63 % der Deutschen auf B1-Niveau Englisch sprechen und verstehen können und daneben 30 % überhaupt keine Fremdsprache beherrschen, und dies trotz eines Lebens in Wohlstand, Frieden und Sicherheit sowie langjährigen Unterrichts in der Schule, dann sind Testergebnisse von fast 50% mit B1 (und weitere 40 % mit A2) in den Integrationskursen nach unserer Auffassung nicht wirklich katastrophal. Weiterlesen

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Kurszeiten und Termine bei den Ämtern

Im Tagesspiegel ist ein Artikel über die Kurse für Geflüchtete erschienen: Er enthält ein interessantes Interview mit einem Kollegen aus der Berliner VHS-Lichtenberg.  Es geht um die Vielzahl der Gründen, die es den Geflüchteten erschweren, regelmäßig die Deutschkurse zu besuchen. Und auch darum, wie es vermieden werden könnte, dass sich Termine bei den Ämtern mit den Deutschkursen überschneiden.

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8. März in Stuttgart: „fair statt prekär!“

Bei der 8. März-Demo in Stuttgart hat eine Dozentin aus dem Bereich  Integrationskurse gesprochen. Sie hat erklärt, wie das System Integrationskurse funktioniert:
Die Lehrkräfte sind nicht fest angestellt, sondern sie arbeiten als Honorarkräfte im Auftrag des Bundesinnenministeriums. Sie hat an die Forderungen der Sprachlehrkräfte aus dem Bereich Deutsch als Fremdsprache erinnert: Solange es keine feste Stellen für die Daueraufgabe im Integrationsbereich gibt, verlangen die Dozent*innen:  a) Lohnfortzahlung bei Kursausfall und bei längerer Krankheit; b) Anwartschaft auf eine Rente, von der gelebt werden kann: Die aktuellen Honorare führen zur vorprogrammierten Altersarmut; c) Beteiligung der Auftraggeber an Kranken- und Rentenversicherung; d) Entlohnung wie die anderer Lehrer*innen: Die Honorare müssen sich an der Entgeltgruppe 11 des TVöD orientieren, was 57 Euro pro Unterrichtseinheit bedeutet; f) die Umsetzung des Rechts auf bezahlten Erholungsurlaub.

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Treffen von Integrationsdozentinnen mit Filiz Polat im Bundestag

Am Donnerstag 14.2. haben sich einige Berliner Dozentinnen in Integrationskursen mit der grünen Bundestagabgeordeneten Filiz Polat getroffen. Sie hält unsere Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und angemessener Bezahlung für richtig und überfällig. Zudem wurde über den Brief der „Freien Dozent*innen“ gesprochen und darüber, welche weitere Schritte notwendig sind, um die Diskussion über die Kritken an die Maßnahmen des BAMFs zu erweite

 

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Förderung statt Zwang in Integrationskursen

Die Berliner Gruppe „Freie Dozent*innen“ hat am 18.12.2018 (Internationale Tag der Migranten*innen) einen offenen Brief ans BAMF geschickt. Der Brief wird von vielen Gruppen und Einzelpersonen unterstützt. Er wird an eine Reihe weiterer öffentlicher Stellen geschickt. Die Kritik der Dozent*innen richtet sich gegen das BAMF-Traegerrundschreiben vom 08.08.2018. Weiterlesen

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Eingeordnet unter Arbeitsbedingungen

Förderung statt Zwang in Integrationskursen

Die Gruppe „Freie Dozent*innen Berlin“ hat einen Text entworfen, der als offener Brief ans BAMF gehen wird. Organisationen von Lehrenden und von Migrant*innen können den Brief bis 14. Dezember 2018 unterzeichnen. Schreibt dafür an: freiedozentinnen@gmail.com

Der Brief mit der Unterzeichnerliste wird am 18. Dezember 2018 (Internationale Tag der Migranten*innen) ans BAMF geschickt und über verschiedene Kanäle veröffentlicht. Weiterlesen

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Forderungen der GEW für die Integrations- und Berufssprachkurse

Die GEW stellt in ihrem Beschluss vom 13.11.2018 einige grundlegende und sehr weitgehende Forderungen bezüglich der Integrations- und Berufssprachkurse  auf.

„DaF/DaZ-Lehrkräfte in allen Integrationskursen müssen …. grundsätzlich fest angestellt …. werden, orientiert an der Entgeltgruppe 11 des TVöD unter anderem mit einer 39-Stunden-Woche und 30 Tagen Urlaub. Die Anzahl der Unterrichtseinheiten (UE) a 45 Minuten pro Woche beträgt 25 bei einer Vollzeitstelle. Ohne Festanstellung müssen DaF/DaZ-Lehrkräfte entsprechende Stundensätze erhalten. Das Honorar für eine UE beträgt mindestens 57 Euro. … Langfristig fordert die GEW, dass die Qualifikationsanforderungen für Lehrkräfte in Sprach- und Integrationskursen eine Ausbildung begründen, die auf einem wissenschaftlichen Hochschulabschluss beruht und eine Eingruppierung nach E 13 ermöglichen.“ Weiterlesen

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Neuigkeiten in den Alphabetisierungskursen vom BAMF

Am 10.9.18 hat das BAMF mit einem Rundschreiben an die Träger zwei wichtige Neuigkeiten eingeführt.

Mit dem 1.4.2019 werden die Dozent*innen in den Alphabetisierungskursen vom BAMF  die entsprechende Qualifikation haben müssen.  Damit läuft die Ausnahmegenehmigung aus, die seit 2015 in Kraft ist. Zudem sollten die Dozent*innen in den Alphabetisierungskursen vom BAMF 40 Euro als Mindesthonorar erhalten.

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Eingeordnet unter Honorar