Schlagwort-Archive: „Kündigung“

VHS-Deutschdozentin verliert Prozess nach fristlosem Rauswurf

Vor dem Berliner Arbeitsgericht ist am 22. Juli 2020 die Klage einer freiberuflichen Deutschdozentin gegen die Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg abgewiesen worden. Die Klägerin war im VHS-Jahresprogramm 2019 namentlich eingeplant und wollte nach einem fristlosen Rauswurf im Januar 2019 die ihr entgangenen Honorare von rund 18 000 € einfordern. Die klagende Kursleiterin wurde von ver.di Berlin-Brandenburg unterstützt. Sie war 27 Jahre als arbeitnehmerähnliche Deutschdozentin für Integration an der Berliner Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg tätig. Nach einem Streitgespräch mit ihrem damals neuen Fachbereichsleiter über mangelnde Transparenz bei der Kursvergabe und Altersdiskriminierung hatte die damalige VHS-Direktorin der Dozentin per E-Mail jegliche weitere Zusammenarbeit aufgekündigt. Das Gericht entschied, dass weder die Nennung im Programmheft noch E-Mail-Absprachen einen wirksamen Vertrag darstellten.

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Prozess einer Kollegin gegen eine Berliner VHS

Die Berliner VHS-Dozent*innen-Vertretung unterstützt die Berliner Dozentin Inez (Pseudonym) im Prozess gegen die VHS-Friedrichshain-Kreuzberg.
Wann: Mittwoch, 15.4.2020, 12 Uhr
Wo: Arbeitsgericht Berlin (Magdeburger Platz 1, 10785 Berlin, Raum 513)
Die Anwesenheit vieler Kolleg*innen ist erwünscht.

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Willkür am Arbeitsplatz

Ich habe von der betroffenen Kollegin die folgende Geschichte erfahren. Ich halte es für unerträglich, dass wir Honorarlehrkräfte für Selbstverständlichkeiten, wie bei Krankheit nicht zu arbeiten oder schwerkranke Verwandte zu besuchen, der Willkür der Vorgesetzten völlig aufgesetzt sind. Ich halte es für wenig sinnvoll zu jammern, aber bei diesem Vorkommnis war ich ein bisschen verärgert. Weiterlesen

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Petition gegen die Abschaffung der berufsbezogenen Sprachkurse

cropped-bannersprache.jpgAus Köln kommt der Hilferuf derjenigen, die in Integrationskursen unterrichten. Das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) will die berufsbezogenen Sprachkurse – quasi über Nacht – aussetzen.

Damit werden zahlreiche DaZ-Honorarlehrkräfte arbeitslos und die Zielgruppe der MigrantInnen und Bleibeberechtigten hat deutlich schlechtere Chancen, sich überhaupt „in den Arbeitsmarkt zu integrieren“.

Mindestens zwei gute Gründe, die Betroffenen zu unterstützen.

Hier der Link zu ihrer Petition auf Change.org, die auch anonym unterzeichnet werden kann: http://www.change.org/de/Petitionen/thomas-de-maizi%C3%A8re-eigentor-bei-der-integrationspolitik?recruiter=41689358&utm_campaign=signature_receipt&utm_medium=email&utm_source=share_petition

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Die BKSL bat im Fall Ayham A. Salam um Stellungnahme

image002Der Fall des Lehrbeauftragten Ayham A. Salam sorgte im Frühjahr 2013 für Aufregung, nicht nur an der TU Berlin, wo der Kollege nach 38 Jahren ununterbrochener Tätigkeit im Sprachenzentrum der TU (ZEMS) im anstehenden Sommersemester keinen neuen Lehrauftrag bekam, sondern bundesweit. Da die BKSL als Interessenvertretung aller Sprachlehrbeauftragten einen Zusammenhang zwischen der Nichterteilung eines Lehrauftrages und der Arbeit Ayham A. Salams als gewählter Vertreter der Lehrbeauftragten vermutete, forderte sie im Juni 2013 die Leitung der ZEMS, den Präsidenten der TU Berlin und den Personalrat der TU auf, zu dem Fall Stellung zu nehmen. Weiterlesen

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Die prekäre Arbeitssituation der Lehrbeauftragten an Sprachenzentren: Ein aktuelles Beispiel

image002 Von Ayham A.Salam, LB an der TU Berlin bis zum SoSe 2013

 Wie prekär die Lage der Lehrbeauftragten in Deutschland ist, verdeutlicht am klarsten die folgende Situationsbeschreibung. Wenn ich diese in einem Boulevard – Blatt gelesen hätte, hätte ich Zweifel gehabt, ob die Geschichte so stimmen kann. Aber das ist meine Geschichte an der TU Berlin.

Ich bin seit 38 Jahren – ohne Unterbrechung.- Lehrbeauftragter am Sprachenzentrum der TU Berlin, der ZEMS. Den Erfolg meiner Lehrveranstaltungen bezeugten die Studierenden in jedem Semester, ohne Ausnahme. Weiterlesen

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